Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Teddysprechstunde in der Kinderklinik
Lokales Brandenburg/Havel Teddysprechstunde in der Kinderklinik
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:05 03.06.2017
Emily und Dr. Sophia versorgen Hasis gebrochen Arm. Quelle: Volkmar Maloszyk
Anzeige
Brandenburg/H

Hasi braucht einen Verbandswechsel. Das Kuscheltier der neunjährigen Emily hatte einen Autounfall und sich dabei den Arm gebrochen, berichtet das Mädchen aus Kirchmöser. Gut, dass gerade Teddysprechstunde ist auf der Station der städtischen Kinderklinik.

Dr. Andrea und Dr. Sophia kümmern sich um den verletzten Hasen. Brandenburger Medizinstudentinnen öffneten am Kindertag das Teddybär-Krankenhaus auf der Station 2.4 in der Hochstraße. Emily hatte ihr Kuscheltier, das genauso alt ist wie sie selbst, schon mit einem Verband gut versorgt. Doch der musste nun nach ein paar Tagen gewechselt werden, weil der Armbruch noch nicht ganz verheilt ist.

Zwei Stunden lang versorgten die Medizinstudentinnen die Wunden und Nöte von Kuscheltieren und Puppen der kleinen Klinikpatienten. Sie folgen damit dem Beispiel anderer Hochschulen, deren Studenten auf die gleiche Weise Spaß und Abwechslung in den Krankenhausalltag kleiner Patienten bringen.

Als Hasi einen Moment nicht auf das Mädchen Acht gegeben hatte, war Emily von einem Baum gefallen und hatte sich am Arm verletzt. Inzwischen sind beide lädierten Arme versorgt, das Mädchen aus Kirchmöser konnte nach dem Verbandswechsel rasch ins nächste Zimmer gehen, wo die Studentinnen der MHB sie und andere junge Patienten mit Kinderschminke schön machten.

Mit ihrer Aktion wollen die Studentinnen Kindern auch die Angst vor dem Krankenhaus nehmen, berichtet Saskia Davi, eine der Studentinnen, die derzeit im Hauptstudium an der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) sind.

Von Jürgen Lauterbach

Über die Entwicklung des Grundstücksmarktes in der Havelstadt gibt ein neuer Bericht Aufschluss: Insgesamt hat sich die Zahl der Kaufvorgänge erhöht, jedoch sanken Geld- und Flächenumsatz. In einem ganz bestimmten Stadtteil konnten an bebauten Flächen mit knapp 30 Millionen Euro die teuersten Kaufvorgänge registriert werden.

06.06.2017

Potsdam hat es vorgemacht, in Oranienburg wird es gerade heiß diskutiert: Auch in Brandenburg an der Havel sollen nun größere Straßen und sogar Bundesstraßen zu Tempo-30-Zonen erklärt werden – vor allem nachts. Dabei wird jede Fahrbahn überprüft, die innerhalb von 24 Stunden von mindestens 8220 Fahrzeugen überquert werden. Und davon gibt es viele.

06.06.2017

Es gibt Dinge, die funktionieren nur, weil Ehrenamtliche ihre Freizeit dafür opfern. Seit nunmehr genau zehn Jahren gibt es die Bootsschleppe über den Mühlendamm, ein kleiner Trupp Freiwilliger hat sie bei der Verwaltung durchgesetzt und kümmert sich immer noch, beispielsweise beim Schienenreinigen und Schlossaustausch.

05.06.2017
Anzeige