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Brandenburg/Havel Tischtennis-Opa mit fast 80 in der Kreisklasse
Lokales Brandenburg/Havel Tischtennis-Opa mit fast 80 in der Kreisklasse
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15:10 08.01.2018
Abteilungsleiter Dieter Herzog (l.) gratuliert mit SV-Chef Uwe Timm und Verbandspräsident Michael Berkner Peter Wiesach zur Silbernen Ehrennadel. Quelle: BÜR
Wusterwitz

„Mir geht’s gut. Ich bin immer noch gern dabei.“ Peter Wiesach geht auf die 80 zu. Trotz seines Alters spielt der agile Rentner aus Kirchmöser für den SV Blau Weiß Wusterwitz in der Kreisklasse. Wiesach gehört zu den an Lebensjahren ältesten Tischtennisspielern im Verein. So einige Sportler dürften ihn noch als Fußballer bei Lok Kirchmöser kennen, später schaffte er es zum Nationaltrainer der Akrobaten. Seit über zehn Jahren spielt er in Wusterwitz Tischtennis. „Eine tolle Sportart für den Nachwuchs und die ältere Generation“, findet der TT-Senior. Für seine sportlichen Verdienste wurde Wiesach jetzt mit der silbernen Ehrennadel seines Vereins ausgezeichnet. Anlass weiterer Ehrungen war das 50-jährige Bestehen des organisierten Tischtennis-Sports in Wusterwitz.

Zum Start in den Familientag erinnerte Abteilungsleiter Dieter Herzog an die Gründerjahre nach 1968, als die Sektionsmitglieder mit ihren Tischen von Saal zu Saal zogen. „Das Licht war dunkel, der Boden uneben. Ja, es waren sagenhafte Bedingungen“, so Herzog. Das ist alles lange her. Längst hat sich Wusterwitz neben Kanu und Handball zu einer Tischtennis-Hochburg etabliert. In der Sporthalle haben die Mitglieder ideale Trainingsbedingungen. Auch dank neuer Tische, die 2016 mit Unterstützung der Gemeinde und des Kreissportbundes angeschafft wurden.

Wusterwitzer Tischtennisspieler beim Familientag. Quelle: Frank Bürstenbinder

Legendär sind die Wusterwitzer Karfreitagsturniere, auf die Bürgermeister Ronald Melchert in seiner Rede an die Sportler verwies. „Mit diesen Großereignissen hat die Abteilung unser Wusterwitz über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Treiben Sie weiter Sport und werben Sie für den Tischtennis“, sagte der Bürgermeister beim Familientag. Im Namen der Gemeinde überreichte Melchert Abteilungsleiter Herzog zum 50-jährigen Jubiläum einen Scheck in Höhe von 500 Euro zur Förderung des Tischtennissports.

Nach den Höhenflügen in der Kinder- und Jugendarbeit in den 1980er- und 1990er-Jahren würden sich die Tischtennisspieler heute über mehr Nachwuchs freuen. „Auch Volkssportler können die Trainingszeiten der Abteilung nutzen. Vielleicht findet der eine oder andere Interessierte über diesen Weg Spaß am Mannschaftssport“, hofft Abteilungsleiter Herzog. Diesem Zweck war unter anderem der Familientag gewidmet, bei dem sich Groß und Klein mit dem Schläger in der Hand am Tisch ausprobieren durften. Einige Besucher wagten sogar ein Probetraining am Ballcomputer, andere legten das Tischtennis-Sportabzeichen ab.

Landesverbandspräsident Michael Berkner (r.) überreicht an Abteilungsleiter Dieter Herzog einen Ehrenteller zum TT-Jubiläum. Quelle: Frank Bürstenbinder

Tischtennis war zum Glück nie aus der Mode. Doch sind die Freizeitmöglichkeiten im Sport heute groß. Auch die Feuerwehren werben um Nachwuchs. Ich freue mich über jedes Kind, das den Weg zu uns findet. Doch sollten wir auch froh über jede sinnvolle Freizeitaktivität der Jugend sein“, sagte der Präsident des Tischtennis-Verbandes Brandenburg, Michael Berkner, der MAZ. Er wünschte den derzeit fünf Männermannschaften und dem einen Jugendteam im Spielbetrieb weiter viel Erfolg.

Von Frank Bürstenbinder

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