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Tödliche Messerattacke: Ex-Freund schweigt

32-Jähriger seit Samstag in Untersuchungshaft Tödliche Messerattacke: Ex-Freund schweigt

Nach der tödlichen Messerattacke auf eine 26 Jahre alte Frau am Freitag in Brandenburg an der Havel ist gegen ihren ehemaligen Lebensgefährten Haftbefehl erlassen worden. Der 32-Jährige sitzt nach Angaben der Potsdamer Staatsanwaltschaft seit Sonnabend in Untersuchungshaft - und schweigt sich aus.

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Zwischen Blumen und Kerzen steht vor dem Edeka ein Bild der ermordeten Rumänin.

Quelle: J. Steiner

Brandenburg an der Havel. Das teilt Nils Delius mit, der Sprecher der ermittelnden Staatsanwaltschaft Potsdam. Dass der beschuldigte Rumäne zu seinem Tatmotiv schweigt, bestätigte der Behördensprecher zwar nicht.

Er sagte aber, dass die Staatsanwaltschaft von einer Beziehungstat ausgehe und dass den tödlichen Messerstichen ein heftiger Streit der beiden Beteiligte vorangegangen sei. Der mutmaßliche Mörder hatte seiner Ex-Partnerin kurz vor 9 Uhr aufgelauert. Er wusste, dass sie dort die Obdachlosenzeitung „Straßenfeger“ verkaufen würde.

Schock im Brandenburger Stadtteil Nord: Am Freitagmorgen geriet hier vor einem Supermarkt ein Streit zwischen einem 32-jährigen Mann und seiner Ex-Freundin völlig außer Kontrolle. Der Rumäne zückte plötzlich ein Messer und tötete seine Landsfrau mit mehreren Stichen. Die Polizei konnte den Mann anschließend in Gewahrsam nehmen.

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Verwandte und Bekannte des Mordopfers haben am Tatort vor dem Edeka-Markt in Nord inzwischen Blumen zum Gedenken an die junge Frau niedergelegt, ein Foto von ihr und Kerzen aufgestellt. Passanten waren am Freitag gegen 9 Uhr Augenzeugen der Bluttat geworden. Sie hatten gesehen, wie der Rumäne immer wieder auf seine Landsfrau einstach und sie verstümmelte.

Medienberichte, denen zufolge er wegen Mordversuchs in Rumänien in Gefängnis war, bestätigte die Staatsanwaltschaft nicht. Die junge Frau aus Rumänien, die in der Stadt Brandenburg wohnte, hinterlässt zwei kleine Kinder. Soweit bekannt, sind sie aber nicht mit nach Deutschland eingereist. Weil die Kinder sich somit außer Landes befinden, ist unbekannt, was nach dem Tod der Mutter aus ihnen werden wird.

Von Jürgen Lauterbach und Philip Rißling

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Blutige Beziehungstat in Brandenburg an der Havel

Grausige Szene vor einem Supermarkt in Brandenburg an der Havel. Dort hat am Freitagmorgen ein Mann eine Frau mit einem Messer getötet. Die beiden waren zuvor vor einem Supermarkt im Stadtteil Nord in Streit geraten, wo die Frau eine Obdachlosenzeitung verkaufte. Es soll sich um eine Beziehungstat gehandelt haben.

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