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Brandenburg/Havel Tourismus boomte im Buga-Jahr
Lokales Brandenburg/Havel Tourismus boomte im Buga-Jahr
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17:57 11.05.2016
Vor das leckere Buffet hatten die Touristiker noch ein paar Reden und Auszeichnungen gesetzt. Die Johanniskirche erwies sich als idealer Ort für derartige Empfänge. Quelle: Fotos: Malo
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Brandenburg/H

Die Sonne scheint und taucht die Johanniskirche am Salzhof in gleißendes Licht, als wäre sie dafür bestellt worden am Mittwoch. Der Tourismusverein der Stadt Brandenburg hat eingeladen zum 15. Touristiker-Frühschoppen. Alles was in Stadt und nahem Umland mit Tourismus zu tun hat, ist gekommen um zu gratulieren. Denn der Verein der Stadt blickt zurück auf 25 Jahre Geschichte. Damit ist er fast der älteste im Bundesland.

Und so nimmt es nicht wunder, dass auch Abteilungsleiter Martin Linsen aus dem Ministerium gekommen ist, um zu gratulieren. Die Touristiker haben im Jahr der Bundesgartenschau einen guten Job gemacht. Die Stadt sah aus, wie aus dem Ei gepellt. Hotels, Pensionen, Gastronomen, Bootsverleiher, Reeder und alle die in der Tourismusbranche mitmischen, zogen an einem Strang und haben Maßstäbe für die Stadt gesetzt.

Kaum ein Ort hätte besser zu dieser gut organisierten Veranstaltung gepasst wie die Johanniskirche. Vor Jahren noch eine Ruine, war das im Krieg zerstörte Gotteshaus für die Buga als Blumenhalle hergerichtet worden. Nach dem Ende der Gartenschau hatte die Stadt einen exquisiten Fußboden einbauen lassen und Ende April war der historische Ort mit einer Kulturvereins-Lesung von Hape Kerkeling als Kulturort wieder eingeweiht worden. Mittwoch nun zeigte sich der Raum erneut von seiner schönsten Seite und bewies: Hier ist ein Stück neuer Identität entstanden, dem man eine vielfältige Nutzung wünscht.

Im Rahmen des Vormittags, den das Eventtheater mit Ausschnitten seiner neuen Produktion „My Fair Lady“ und die Premnitzer Genuss-Caterer mit einem erstklassigen Buffet bereicherten, wurden auch die Tourismuspreise verliehen.

Aus den Händen Thomas Deterling, dem Chef des Tourismusvereins, nahm Kerstin Bischoff von der Reederei Nordstern den Preis des Vereins entgegen. Die Familie Bischoff ist seit vielen Jahren in Sachen Tourismus aktiv. Ihre Buga-Fähren gehörten zu den Höhepunkten der Gartenschau.

Den Sonderpreis der Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann verlieh sie an jene Mitarbeiter des Landkreises Potsdam Mittelmark, die zur Buga auf dem Packhof Tag für Tag den Info-Pavillon des Landkreises Potsdam-Mittelmark betreut hatten und bewiesen, dass der Landkreis und die Stadt eine miteinander verwobene Region seien. Den „Aufbruchspreis“, der alljährlich vom früheren Landtagspräsidenten Gunter Fritsch vergeben wird, ging an den Kulturverein der Stadt Brandenburg für dessen Loriot-Projekt „Der Waldmops im Stadtraum.“ Die auf einem Rundweg, vorbei an den schönsten Stellen der Stadt ausgewilderten Bronze-Waldmöpse seien „das meistfotografierte Objekt“ der Bundesgartenschau gewesen, schwärmte Fritsch. Abschließend wurde auch Dietlind Tiemann geehrt. Ihr gebühre Dank und Anerkennung für den Umstand, die Buga in die Region geholt, sie umgesetzt und damit den Tourismus gefördert zu haben, sagte Thomas Deterling. Als Zeichen der Anerkennung erhielt Tiemann eine Zierkirsche „die nun so groß und stark werden soll wie die Stadt Brandenburg.“ Dietlind Tiemann freute sich.

Von Benno Rougk

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