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Brandenburg/Havel Touristenkarte für 46 Schnäppchen in 48 Stunden
Lokales Brandenburg/Havel Touristenkarte für 46 Schnäppchen in 48 Stunden
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18:01 20.03.2018
Chefvermarkter: Thomas Deterling, Jörg Vogler, Thomas Krüger und Steffen Scheller (von links) stellen die neue TouristCard vor. Quelle: JACQUELINE STEINER
Brandenburg/H

Kurzurlaub in der Havelstadt – ohne die Sorge um den richtigen Straßenbahntarif, dafür aber mit dem guten Gefühl, beim Urlauben auch noch ein paar Schnäppchen zu machen. Das ist Zweck und Aufgabe der am Dienstag vorgestellten TouristCard, die den Gästen den Aufenthalt noch etwas angenehmer zu machen.

Ganz neu ist die Idee nicht: Viele Metropolen und Urlauberzentren haben derlei Produkte schon. In Brandenburg an der Havel wissen Tourismusexperten, Hoteliers und Gastronomen spätestens seit der Bundesgartenschau 2015, dass sie ihre Gäste umhegen und ihnen Wohlfühlpakete schnüren müssen.

„Jeder Anbieter hat diese Frage schon mehrfach am Tag gehört: Ich bin gerade angereist, was kann man Tolles in eurer Stadt erleben“, sagt der oberste Stadttouristiker Thomas Krüger.

Seit einem Jahr wird deshalb die Idee der Tourismus-Karte ernsthaft verfolgt. Es mussten Partner gesucht und gewonnen werden, die sich mit besonderen Angeboten und Rabatten beteiligen. Ebenso war es schwierig, eine geeignete Form für die Karte zu finden. Für eine elektronisch lesbare Plastikkarte fehlen vielen Anbietern noch Lesegeräte und Software.

Also wählten die Macher eine Mischform: Ein schmales Heft, das in die meisten Jackentaschen passt, in dem sich die Dienstleister kurz vorstellen, in dem es Stadt- und Linienpläne gibt sowie heraustrennbare Coupons für die einzelnen Sonderaktionen.

Die TouristCard in Heftform kostet pro Stück 8,50 Euro und gilt jeweils für 48 Stunden. Krüger wählt noch ein praktisches Beispiel: „Wenn ein Gast sich im Sorat-Hotel bei Chefin Judith Nauendorff anmeldet und sagt, er kommt an einem bestimmten Tag um 10 Uhr am Hauptbahnhof an, kann sie seine TouristCard personalisieren, vorbereiten, die Ankunftszeit eintragen und ihm zuschicken. Dann gilt die Karte bereits als Ticket auf der Fahrt vom Bahnhof zum Hotel.“

Einfache und bequeme Mobilität sei die Voraussetzung für ein Bewegen in einer fremden Stadt, sagt Verkehrsbetriebe-Chef Jörg Vogler. „Deshalb haben wir keine Sekunde gezögert, als Krügers Team von der STG uns um Mitarbeit und Kooperation bat.“ Deshalb können TouristCard-Inhaber auch volle zwei Tage Busse und Bahnen in der Stadt benutzen.

Knapp 50 verschiedene Angebote für Kultur und Shoppen, Freizeitaktivitäten und Kulinarik gibt es in dem Heftchen, die Touristiker haben sogar ausgerechnet, dass sich damit in zwei Tagen bis zu 95 Euro pro Person einsparen lassen – gleichwohl ein sehr theoretischer Wert, weil niemand auch nur die Hälfte der Schnäppchen in Anspruch nehmen wird.

Oberbürgermeister Steffen Scheller (CDU) begrüßt das „Gemeinschaftswerk“: „Bei unserem jüngsten Besuch zur Internationalen Tourismus-Börse in Berlin (ITB) wurde deutlich, wie wichtig und notwendig eine stetige Anpassung für die Marktpositionierung ist. Das ist uns gelungen.“

Von Anica Kuyumdjan

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