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Traditionsfest endlich neu belebt

Vereine organisieren Pfingstfeier in Rietz Traditionsfest endlich neu belebt

In Rietz wurde am Montag das Ende einer Dornröschengeschichte gefeiert. Hundert Jahre hat es zwar nicht gedauert bis zur Wiederbelebung des traditionellen Pfingstfestes, doch nach 14-jähriger Pause war das Fragezeichen bei den Organisatoren zuerst groß, ob das Fest ein Erfolg werden würde.

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Gemeinsam vorwärts: Pfingstfest in Rietz.

Quelle: C. Lummert

Rietz. Ein Blick auf die Menschenmenge, die sich auf dem Festplatz am Gerätehaus der Feuerwehr versammelt hatte, genügte aber, um die Neuauflage der Veranstaltung als Erfolg zu verbuchen. „Vom Ende der 1970er bis zum Jahr 2000 kamen alle zum Pfingstfest auf dem Platz vor unserer Gaststätte Zum Seeblick zusammen“, erinnerte sich Walburga Maier, die sich mit ihrer Mannschaft wieder um die Versorgung der Gäste auf dem neuen Festplatz kümmerte. „Dann ist das Ganze aber eingeschlafen.“

Ortsvorsteherin Petra Gorgas hat zusammen mit ihren Mitstreiterinnen im Ortsbeirat Petra Eimer und Bärbel Schulze den Anstoß zur Wiederbelebung des Festes gegeben. „Wir wollten vor allem ein Familienfest organisieren, bei dem Rietzer jeden Alters zusammenkommen“, erklärte Gorgas. Auch in der Vorbereitung lag der Fokus auf dem Miteinander möglichst vieler Vereine. „Die traditionellen Dorffeste in Rietz organisiert immer ein Verein“, sagte Gorgas.

Nach der Idee des Ortsbeirates würden jetzt alle Kräfte gebündelt und der Aufbau für das Fest lief am Pfingstsonntag Hand in Hand. Zum Gelingen des Festes trugen auch die verschiedenen Stände bei, die von den Vereinen betreut wurden.

Die aktiven Kameraden der Feuerwehr organisierten den Kegelwettbewerb, bei den Anglern konnte sich jeder beim Aaldrehen versuchen, die Schepper kümmerten sich ums Büchsenwerfen, am Stand der Familie Eimer versuchten sich viele beim Nägeleinschlagen und die Frauensportgruppe versorgte alle mit Kuchen. „Auch das Mehrgenerationenhaus Sonnenhof, das neu in Rietz entstanden ist, beteiligte sich und kümmert sich um die Kinderspiele“, hob Gorgas hervor. Am Ende sollen alle Einnahmen in eine gemeinsame Kasse fließen und eventuelle Überschüsse für das Familienfest im nächsten Jahr zurückgelegt werden.

Im Ortsbeirat wird schon weiter geplant. „Unser Festplatz hat mit dem kleinen Fußballfeld einen neuen Anziehungspunkt bekommen, aber wir wünschen uns auch, dass es weitergeht“, erklärte Gorgas. „Die Schaffung von mehr Sitzgelegenheiten steht oben auf der Liste und unser großer Wunsch wäre ein Anbau eines kleinen Multifunktionsraums an das bestehende Feuerwehrgerätehaus, in den zum Beispiel auch Umkleide- und Duschraum eingerichtet werden könnten, wenn Frauen in die aktive Feuerwehr eintreten.“

Von Christine Lummert

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