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Brandenburg/Havel Tränen statt Party: Kinderfest fällt aus
Lokales Brandenburg/Havel Tränen statt Party: Kinderfest fällt aus
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07:43 01.06.2017
Nach neun Kinderfesten zieht Daniel Güttler die Reißleine. Quelle: privat
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Brandenburg/H

Das mit einigem Tamtam für den Kindertag am Donnerstag angekündigte Fest auf dem Marienberg hat sich im letzten Moment als Rohrkrepierer entpuppt. „Leider muss das Kinderfest am internationalen Kindertag auf dem Marienberg abgesagt werden“, sagt der Organisator Daniel Güttler, der sich auch als CDU-Lokalpolitiker engagiert, zu Wochenanfang.

Die Absage auf den letzten Drücker sei misslich, räumt er ein. Hintergrund: Güttler wechselt am 1. Juni seinen Arbeitgeber. Und da wäre es unpassend gewesen, gleich mit einem Urlaubstag zu beginnen. Ergo zog Güttler die Reißleine, da er als Veranstalter die Versicherungspflicht für das Fest hätte übernehmen müssen.

Die MAZ hat Kinder im Norden Brandenburgs gefragt: Was würdet ihr ändern, wenn ihr König von Deutschland wärt? Hier sind die Antworten.

Keine Rückkehr an den Ursprungsort

„Das war alles auf meinen Namen eingetragen. An einen anderen konnte man das nicht übergeben“, sagt Güttler. Das wird für lange Gesichter sorgen. Denn den Tag über hatten die Veranstalter mit bis zu 10 000 Kindern und Erwachsenen gerechnet, die den Marienberg bevölkern. Und auch die Schirmherrin, Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU), dürfte nicht amüsiert sein. Sie stellt sich seit Wochen fast täglich noch einmal der Öffentlichkeit bei Jubiläen, Festen und Feiern.

Im September will sie dann nach Berlin in den Bundestag. Die Absage des Festes ist umso bedauerlicher, weil das Kinderfest auf Grund der Bundesgartenschau zuletzt 2013 auf dem Marienberg stattgefunden hatte und man zum 10. Geburtstag wieder an die alte Wirkungsstätte zurückkehren wollte.

Keine Spenden abgefordert

Auf die Neuauflage am 1. Juni hatten sich bereits viele Kitas und Schulen gefreut, die den Unterrichtstag mit dem Fest am Marienberg traditionell verbinden. Eine ganze Reihe an Sponsoren hatte bereits die Unterstützung zugesagt. Abgefordert habe er aber noch kein Geld, gibt Güttler Entwarnung. Das Bühnenprogramm, die Musik, die Gema und andere Kosten seien generell erst nach dem Fest bezahlt worden, beschreibt Güttler das Prozedere. Auf etwa 10000 Euro entstehender Kosten beziffert Güttler den jährlichen Aufwand, der durch Sponsoren gedeckt wurde.

Zur zehnten Auflage hatte er Schulen und Kitas aufgerufen, eine Wimpelkette zu knüpfen, die am Festtag über den Platz gespannt wird. Zudem hatten die Organisatoren ein Abschlusskonzert und eine Demonstration angekündigt, bei der Kinder Sorgen und Wünsche vortragen sollten. Mit im Boot als Veranstalter waren bisher der Club am Trauerberg und die Zeitreise Brandenburg OG. Güttler hofft, dass sie nun 2018 sein Werk ohne ihn fortsetzen.

Von Benno Rougk

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