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Brandenburg/Havel Trauer um tödlich verunglückten Bauarbeiter
Lokales Brandenburg/Havel Trauer um tödlich verunglückten Bauarbeiter
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11:12 21.02.2017
Fotos, Kerzen und Rosen erinnern vor dem Ärztehaus an den tödlich verunglückten Bauarbeiter. Quelle: JACQUELINE STEINER
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Brandenburg/H

Zahlreiche Bürger haben inzwischen Kerzen vor dem Ärztehaus in der Magdeburger Landstraße aufgestellt und diese entzündet iim Gedenken an den 39 Jahre alten Arbeiter, der dort am vergangenen Mittwoch ums Leben gekommen war.

Zwei Fotos erinnern vor dem Ärztehaus an das Opfer des tragischen Arbeitsunfalls. Etwa sechzig Kerzen wurden aufgestellt, jemand hat einen Blumenstrauß abgelegt und an dem Absperrgitter klemmen mehrere rote und gelbe Rosen.

Aufklärung des Unglücks wird noch dauern

Wie das Unglück geschehen konnte, ist noch längst nicht geklärt. Nach Angaben der Polizei wird die Aufklärung noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Die Unglücksstelle an der Südfassade des Ärztehauses ist auch eine knappe Woche danach noch abgesperrt. Die Renovierungsarbeiten im Haus sind vorerst eingestellt.

Der tödliche Arbeitsunfall war am Vormittags des 15. Februar geschehen, weil ein vor dem Fenster im ersten Stockwerk angebrachtes Fallschutzgitter sich mutmaßlich aus seiner Verankerung gelöst hatte. Zwei Bauarbeiter stürzten offenbar zusammen mit einer Kunststoff-Schuttrutsche aus einem Fenster des Obergeschosses rund fünf Meter tief in den leeren Baucontainer.

Einer der beiden hat sich nach MAZ-Informationen nur relativ leicht verletzt. Der 39-Jährige prallte hingegen so unglücklich auf, dass er sofort das Bewusstsein verlor und wenig später starb.

Das Unglück geschah am Mittwoch. Quelle: JACQUELINE STEINER

Von Jürgen Lauterbach

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