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Brandenburg/Havel Traumberufe bei der Polizei zu vergeben
Lokales Brandenburg/Havel Traumberufe bei der Polizei zu vergeben
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18:20 26.06.2018
Auch der Polizeihubschrauber wurde eingeflogen. Quelle: Julian Stähle
Brandenburg/H

Für den Chancen- und Karrieretag auf dem Gelände des neuen Gebäudekomplexes der Polizei in der Magdeburger Straße wurde fast alles aufgeboten, was den Job als Freund und Helfer für zukünftige Bewerber interessant macht. Die Verkehrsüberwachungstruppe hatte ihre Blitzer dabei. Die Polizeitaucher führten ihre Ausrüstung vor und die Höhenretter seilten sich vom Dienstgebäude ab.

Mit dem Hubschrauber, Wasserwerfer und anderen Vorführungen konnten die Beamten ihre Besucher auf dem Gelände an der Magdeburger Straße begeistern.

Die Wasserschutzpolizei hatte extra auf einem Trailer ein Flachbodenboot mitgebracht und aus der Diensthundestaffel zeigte der dreijährige Mike mit seinem Herrchen Johann Arndt, was er in seiner Ausbildung zum Schutz- und Fährtenhund gelernt hat.

Ab der neunten Klasse können sich Jugendliche mit dem Einstieg in den Bewerbungsprozess ernsthaft Gedanken über eine Karriere bei der Polizei machen. Einfach mal schauen, was die Männer und Frauen in Uniform so zu bieten haben, geht aber schon im Kita-Alter.

Deshalb tummelten sich vor allem hunderte Kinder und Jugendliche mit großen Augen und viel Begeisterung zwischen den verschiedenen Infoständen, an denen der Polizeiberuf in vielen Facetten vorgestellt wurde. Für den besonderen Eindruck sorgten vor allem der extra eingeschwebte Polizeihubschrauber und der Wasserwerfer der Bereitschaftspolizei in Potsdam.

Kurze Vorführungen

In kurzen Vorführungen zeigte die Besatzung des Wasserwerfers, was ihr Fahrzeug so alles zu bieten hat. Aus drei Strahlrohren wurde verschieden druckvoll mit Wasser gezielt und wenn es bei Einsätzen hart auf hart kommt, kann das Fahrzeug sich gleich selbst löschen. Nach der Dusche im eigens erzeugten Sprühnebel tropfte der Einsatzwagen wie frisch nach der Waschanlage.

Bevor es zur Spezialisierung in den einzelnen Abteilungen des Polizeidienstes geht, müssen alle Bewerber durch das Nadelöhr des Einstellungstests und anschließend erfolgreich die Ausbildung oder das Studium an der Polizeifachhochschule in Oranienburg absolvieren.

Wohin die Reise als Polizist gehen kann, erklären die vier Einstellungsberater, die seit Mai in jeder der vier Polizeidirektionen des Landes Brandenburg tätig sind. Für die Direktion West in Brandenburg an der Havel ist Simone Reimann zuständig.

Einblicke in den Polizeiberuf

„Ich berate Interessenten für den Polizeiberuf und kann auch den Bewerbungsprozess mit Tipps zu den Anforderungen im Sport- oder Wissenstest begleiten“, erklärte Reimann, die selbst 24 Jahre bei der Kriminalpolizei tätig war.

Der 20-jährige Marcus Schuster hat die ersten Hürden zu seinem Traumjob schon übersprungen. „Vor drei Monaten habe ich meine Ausbildung begonnen“, erklärt der Polizeimeisteranwärter, der in der neunten Klasse in einem Schülerpraktikum ins Polizeidasein hineingeschnuppert hat und jetzt in seinem Traumjob arbeitet.

Genau dahin wollen Lara Krüger und Caroline Friedrich auch. Vom Oberstufenzentrum in Werder haben die jungen Frauen, die dort die zwölfte Klasse besuchen eine Freistellung für den Karrieretag in Brandenburg bekommen.

Teamgeist der Truppe gefordert

Das es nach einer erfolgreichen Polizeiausbildung wahrscheinlich erst einmal zu einer Hundertschaft der Bereitschaftspolizei geht, schreckt nicht ab. „Bei Demonstrationen oder zu großen Fußballspielen in voller Ausrüstung im Einsatz zu sein, ist bestimmt auch aufregend“, sind sich die beiden einig, die im Polizeijob die Abwechselung und den Teamgeist der Truppe suchen.

Im regelmäßigen Training für den geforderten Sporttest sind sie auch schon und dann sollten Liegenstütz, Seilklettern, und Ausdauerlauf kein Problem werden.

Von Christine Lummert

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