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Brandenburg/Havel Übernachten am Heine-Ufer
Lokales Brandenburg/Havel Übernachten am Heine-Ufer
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09:52 22.10.2013
Für das auf der Havel dümpelnde Restaurantschiff gibt es einen Interessenten. Quelle: V. Maloszyk
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Brandenburg/h.

Das 34 Meter lange und 5,50 Meter breite Schiff am Heinrich-Heine-Ufer bietet seit Jahren einen traurigen Anblick. Angesichts der Tatsache, dass das Ufer gestaltet ist, in Sichtweite Werft und Johanniskirche saniert werden, fällt der verfallene Leerstand besonders auf. Lange war das Gefährt im Besitz der Gastronomenfamilie Oriwol. Zuletzt hatte es Torsten Oriwol nach dem Überführen von den Brielower Beetzseeterrassen betrieben, erst 2006 an der Havel-Marin auf dem alten PCH-Areal, ab Ende 2007 und dann noch einmal ab 2010.

Alle Wiederbelebungsversuche schlugen fehl, alle Verkaufsbemühungen scheiterten, Torsten Oriwols Gesellschaft wurde insolvent. Im Ausschuss trug Vorsitzende Doris Seeber (CDU) zwei Briefe an Familie Oriwol und an das Wasser- und Schifffahrtsamt vor, darin wird nach Perspektiven für das dümpelnde Schiff gefragt. Die Familie verfügt allerdings nur noch über Wasser-, Abwasser- und Elektroanschlüsse, das Schiff gehört der Deutschen Bank. Die WSA-Behörde hat keine Handhabe, es gibt eine unbefristete Liegegenehmigung, vom Schiff geht keine Gefahr für die Schifffahrt aus. Stadtentwicklungsbeigeordneter Michael Brandt (CDU) sagte lediglich, dass es eine neue Nutzungsanfrage gebe.

Neuer Betreiber könnte Frank Schilling sein. Der Mitinhaber der Brandenburger Firma Spielbau bestätigt dies auf MAZ-Anfrage. "Ich stelle mir ein Übernachtungsschiff mit 20 bis 30 Plätzen vor." Dazu wolle er bereits vor dem Winter das Schiff herausheben und komplett sanieren und umgestalten lassen, im nächsten Sommer könnte es betriebsfertig wieder eingesetzt werden. "Auch wenn wir nicht das höchste Preisniveau anstreben, müssen doch die Anforderungen an eine Beherbergungsstätte erfüllt sein." Deshalb verhandele er gerade mit der Stadt, schließlich wolle er eine sechsstellige Summe investieren.

"Es geht auch darum, zu ergründen, ob eine solche Anlage künftig überhaupt erwünscht ist an dieser Stelle", sagt Schilling.

Von André Wirsing

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