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Umbau der Haltestelle dauert noch 5 Wochen

Neustädtischer Markt Umbau der Haltestelle dauert noch 5 Wochen

Die Verkehrsbetriebe Brandenburg haben bald nicht nur die schönsten, sondern auch die teuersten Straßenbahnhaltestellen im ganzen Land: Beim Umbau der Station an der Postsäule am Neustädtischen Markt muss auf Geheiß der Denkmalbehörde weißer Granit für die Blindenleitsysteme und das spezielle Dresdner Bord verbaut werden – das Material wird extra aus Italien importiert.

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Die Haltestelle Neustädtischer Markt ist temporär vor den Tattoo-Laden und den Modeausstatter in der Hauptstraße verlegt.

Quelle: JACQUELINE STEINER

Brandenburg/H. 23 Zentimeter – das ist die magische Höhe für die Verkehrsbetriebe VBBr, egal ob es sich um Busse oder Bahnen handelt. Diese Bahnsteighöhe wird benötigt, um den Fahrgästen in den Niederflurabteilen einen schwellenlosen Übergang zwischen Bürgersteig und Fahrzeug zu ermöglichen.

Seit diesem Montag wird der Haltepunkt vor der Katharinenkirche am Neustädtischen Markt barrierefrei und behindertengerecht umgebaut. Dazu musste die Haltestelle in die Hauptstraße um etwa 30 Meter zurückverlegt werden. Die Baufirma Beschorner & Otto begann danach mit dem Aufbruch. Das Kleinpflaster muss raus, weil in diesem Fall der ganze Platz rings um die Haltestelle angehoben werden muss. Das ist mit knapp 200.000 Euro immer noch preiswerter als ein Tieferlegen des Gleisbettes. Zudem wäre sonst eine Asymmetrie entstanden, weil sich die Haltestelle in der Gegenrichtung in der Steinstraße befindet.

„Am 16. Oktober werden schon die neuen Granitborde zu sehen sein und mit deren Verlegung kann der Brandenburger Bürger die Konturen des neuen barrierefreien Haltepunktes am Neustädtischen Markt bereits erkennen“, verspricht VBBr-Marketingchef Jens Engelmann. „Wenn der große Weihnachtsbaum auf dem Vorplatz der Kirche Mitte November leuchtet, haben unsere Fahrgäste eine weitere behindertengerechte Haltestelle und können ohne Einschränkungen den Weihnachtsmarkt besuchen.“

Der Vorplatz vor der Kirche wird mit der Pflastermusterung angehoben, im Rampenbereich zur Hauptstraße werden Granitsockel mit Sitzgelegenheiten den Höhenunterschied verdecken. Vor dem Geschäftshaus Hauptstraße 1 wird es einen 2,60 Meter breiten Fußweg geben, direkt vor dem Eingang ist 1,70 Meter Platz. Weiße und dunkle Granitplatten als Aufmerksamkeitsstreifen führen sehschwache Fahrgäste auf dem Bahnsteig direkt zu den Niederflureinstiegen der Straßenbahnen. Gibt es Ersatzverkehr, können hier auch Busse halten.

Von André Wirsing

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