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Umdenken beim Wegebau

Brandenburg an der Havel Umdenken beim Wegebau

Die Schmerzker bekommen nur einen Teil der Straße Altes Dorf aus Fördermitteln des Landes hergerichtet. Wollen sie eine neue Fahrbahn, einen Gehweg und eine durchgehende Beleuchtung als Ersatz für die 60 Jahre alten „Funzeln“ müssen sie sich bereit erklären, auch Beiträge nach Ausbausatzung zu bezahlen – bis zu 75 Prozent.

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Die Anwohner von Schmerzke hatten viele Fragen zur Informationsveranstaltung der Stadtverwaltung.

Quelle: André Wirsing

Brandenburg/H. Schmerzke wird zum Fortschritt-Ortsteil: Rings um den kleinen Friedhof an der Kirche im Alten Dorf wird es nun stadtweit erstmals Solar-Straßenlaternen geben. Nur mit diesem besonderen Clou, war es möglich, den Hauptteil der für das Sanieren des Areals notwendigen 120.000 Euro aus Landesförderung bezahlen zu lassen.

Zwischen dem 12. März und dem 20. April wird die Firma Beschorner + Otto den Gehweg am Friedhof neu herrichten, Beleuchten, eine begrünte Versickerungsmulde bauen und den gesamten Zugang barrierefrei gestalten. Für die Kirche und die Friedhofsmauer gab es in den Vorjahren bereits Sicherungsmaßnahmen. Doch beinahe wäre das komplette Vorhaben gescheitert, sagt Bürgermeister Steffen Scheller (CDU) bei einer Infoveranstaltung mit den Schmerzkern. „Wir haben eine Ausschreibung gestartet und dann so hohe Angebote von den mit Aufträgen sehr gut ausgelasteten Baufirmen bekommen, das wir diese nicht bezahlen konnten.“ Also habe man die erste Ausschreibung zurückgezogen und einen neuerlichen Versuch gestartet. Da lagen die Gebote zwar immer noch höher als geplant, doch habe das Infrastrukturministerium auf Antrag den Förderrahmen vergrößert und auch die Stadt beim Eigenanteil nachgelegt.

Warum nur in diesem Abschnitt gebaut werde, schließlich sehe der Gehweg im Alten Dorf durchweg schlimm aus und sei auch für die behinderten Menschen der Fliedners-Wohnstätte nur schwer zu bewältigen, fragten einige Schmerzker. Ein Neubau von Gehweg und/oder Straße sei vor Jahren im Zuge der Trink- und Abwassererschließung im Ortsteil angeboten worden, doch habe das eine Mehrheit der Anwohner abgelehnt. Sie müssten 75 Prozent der Baukosten als Anliegerbeiträge entrichten. Ebenso bei der normalen Straßenbeleuchtung – die würde für das Alte Dorf etwa 25.000 und Am Zingel etwa 17.000 Euro kosten. Ortsvorsteher Ernst Wegerer (CDU) will nun mit den Anliegern reden, ob es in Sachen Straßen- und Gehwegbau nun eine Bereitschaft zum Zuzahlen gebe.

Von André Wirsing

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