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Brandenburg/Havel Umjubeltes Eröffnungskonzert in Reckahn
Lokales Brandenburg/Havel Umjubeltes Eröffnungskonzert in Reckahn
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16:38 29.02.2016
Das Sax-Ensemble gastiert zum Auftakt der Havelländischen Musikfestspiele in Reckahn. Quelle: Christine Lummert
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Reckahn

Mit dem Eröffnungskonzert der 16. Saison der Havelländischen Musikfestspiele im Landkreis Potsdam-Mittelmark wurde am Sonntag das Reckahner Schloss aus dem musischen Winterschlaf geholt. Im bis auf den letzten Platz gefüllten Konzertsaal begrüßten Madleen Fox und Silke Siebrecht-Grabig das Publikum.

Fox hat zur neuen Saison die Geschäftsführung der Musikfestspiele von ihrem Vater Frank Wasser übernommen und mit dem Sax-Ensemble vier Musiker nach Reckahn eingeladen, die das Publikum begeisterten.

„Dieser Saal wurde schon vor über 200 Jahren für Konzerte von der Familie von Rochow genutzt“, erklärte Siebrecht-Grabig, die Leiterin der Reckahner Museen. Damals mussten die Gäste sicher nicht so eng zusammenrücken wie am Sonntag, doch auch da ist Abhilfe in Sicht. „Vor wenigen Tagen kam die Zusage von der Gemeinde Kloster Lehnin, dass schon in diesem Jahr, dank zugesagter Fördermittel, mit der Planung für die Sanierung des großen Nebengebäudes begonnen werden kann und in zwei bis drei Jahren soll dann alles fertig sein“, erklärte Siebrecht-Grabig und lud das Publikum ein, spätestens dann wiederzukommen, um dann auch Veranstaltungen in dem neu gestalteten Haus zu besuchen.

Auch für Christian Stein (CDU), den stellvertretenden Landrat von Potsdam-Mittelmark, sind die Havelländischen Musikfestspiele nicht nur ein Anlass, Konzerte und Lesungen zu genießen. Vor allem rücken auch die manchmal versteckten architektonischen und geschichtlichen Perlen der Region als Veranstaltungsorte in den Mittelpunkt. „Nicht umsonst wurden die Festspiele im letzten Jahr als erste Kulturveranstaltung mit dem Tourismuspreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet“, sagte Stein. In der Konzertpause war so auch Zeit, durch das Reckahner Schloss zu wandeln und es zu genießen. Vor allem die vier Musiker des Sax-Ensembles waren hier Gesprächsthema.

In ungewöhnlicher Besetzung als Holzbläserquartett interpretierten Ariane Matzanke an Oboe und Englisch Horn, Friederike Roth an der Klarinette, Wolfgang Bensmann am Fagott und Detlef Bensmann am Saxophon im ersten Konzertteil Stücke aus Johann Sebastian Bachs „Die Kunst der Fuge“, die von Detlef Bensmann arrangiert wurden.

Nach der Pause überzeugten die Musiker in unterschiedlichen Besetzungen als Duo, Terzett und Quartett mit ihrer Programmauswahl. Besonders das Spiel von Ariane Matzanke in Georg Friedrich Händels Sonate in G-Dur, begleitet von Detlev und Wolfgang Bensmann, löste Begeisterung aus.

Glänzen konnten jedoch alle, von Friederike Roths jubilierender Klarinette in Ludwig van Beethovens Duo Nr. 1 und Detlev Bensmanns Fingerfertigkeit am Saxophon bis zu Wolfgang Bensmanns Spiel am selten gehörten Kontrafagott, das in Erwin Schulhoffs eigens für dieses Instrument komponiertem Stück „Die Bassbachtigall“ einen Soloauftritt hatte.

Am Ende kamen alle vier Musiker in ihrer Raumimprovisation „Frühlingserwachen“ noch einmal zusammen und gaben dem begeistert beklatschten Konzert einen gelungenen Abschluss.

Von Christine Lummert

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