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Brandenburg/Havel Unternehmerinnen fordern mehr Transparenz und weniger Bürokratie
Lokales Brandenburg/Havel Unternehmerinnen fordern mehr Transparenz und weniger Bürokratie
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10:32 13.03.2019
Eilyn Pape (2.v.l) und Sophie Gatermann (3.v.l) berichten von ihrem Weg zum eigenen Unternehmen. Quelle: Christine Lummert
Brandenburg/H

Drei Phasen hat das Unternehmerleben und in jeder könnten die Firmeninhaber eine auf sie zugeschnittene Wirtschaftsförderung gut gebrauchen. Und das ganze bitte ohne den bisher bestehenden Dschungel an Bürokratie. Das war die Essenz einer Veranstaltung, zu der das Unternehmerinnen-Netzwerk im Land Brandenburg im Rahmen der zurzeit laufenden Frauenwoche eingeladen hatte.

Im Rittersaal der Technischen Hochschule schilderten neue Gründer, langjährige Unternehmer und Firmeninhaber, die sich langsam Gedanken über ihre Nachfolge machen müssen, jeweils in kleinen Podiumsdiskussionen ihre Erfahrungen aus dem eigenen Geschäftsleben.

Ideen zur Verbesserung der Unternehmenskultur

In kleinen Workshops waren dann alle der etwa 50 Teilnehmer gefragt. Gemeinsam sammelten sie Ideen für zur Verbesserung der Bedingungen in der Wirtschaftsregion Westbrandenburg, von denen alle Unternehmer in der Praxis profitieren könnten. Am Ende stand die Verabschiedung einer Charta zur Unternehmenskultur in der Wirtschaftsregion.

Vom Beginn eines Gründerlebens erzählten Eilyn Pape und Sophie Gatermann. Beide haben in den letzten Jahren aus einem festen Job den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt. Eilyn Pape gründete zusammen mit ihrem Bruder in der alten Seifenfabrik eine integrierte Pflegeeinrichtung für Senioren. „Am Business-Plan haben wir schon seit 2015 gearbeitet, eröffnen konnten wir allerdings erst im letzten Oktober“, sagte Pape. Die Auseinandersetzungen mit dem Bauamt haben viel Zeit in Anspruch genommen. „Für die ganze Bürokratie brauchten wir viel Geduld.“

Den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt

Bei Sophie Gatermann waren dagegen die schnellen Entscheidungen gefragt. In Kirchmöser betreibt die junge Frau seit wenigen Jahren das Modegeschäft „Klamotta“. „Ich bin zwar aus einem unbefristeten Job ausgestiegen, aber mit den guten Erfahrungen, die ich mit meiner Selbstständigkeit und Freiheit im eigenen Geschäft gemacht habe, würde ich mich immer wieder genauso entscheiden.“

Nur ein bisschen mehr Unterstützung von bei den ersten Schritten in die Selbstständigkeit wären schön gewesen, war bei vielen Veranstaltungsteilnehmern herauszuhören. Auch wenn das Unternehmen bereits etabliert ist und weitere Schritte in der Firmenentwicklung anstehen. Volker Offermann aus dem Arbeitsministerium des Landes Brandenburg verwies noch einmal auf die verschiedene Lotsendienste, die bei Firmengründungen helfen.

Von Christine Lummert

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