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Unterstützung für Bürgerinitiative

Onlinepetition zum Packhof Unterstützung für Bürgerinitiative

Mehr als 900 Menschen haben sich bereits an einer Onlinepetition beteiligt, die sich gegen die von der Stadtspitze favorisierten Pläne für die Bebauung des Packhofes richtet. Über 1000 Bürger sollen zudem auf Listen unterzeichnet haben. Unter der Überschrift „Kein Hotelkoloss auf dem Packhof“ werden im Netz folgende Forderungen aufgemacht.

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Hanswalter Werner sammelt Unterschriften gegen die Bebauung des Packhofes mit einem Hotel in erster Reihe.

Quelle: Frank Bürstenbinder

Brandenburg/H. Mehr als 900 Menschen haben sich bereits an einer Onlinepetition beteiligt, die sich gegen die von der Stadtspitze favorisierten Pläne für die Bebauung des Packhofes richtet. Über 1000 Bürger sollen zudem auf Listen unterzeichnet haben. Unter der Überschrift „Kein Hotelkoloss auf dem Packhof“ werden im Netz folgende Forderungen aufgemacht: die Planungen für einen „Hotelkoloss und Parkhausklotz“ sofort abzubrechen; die Innenstadt behutsam zu bebauen; Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und Emissionsverringerung zu erproben; einen Investors für den Wiesenweg zu suchen und die Bürger in Entscheidungsprozesse einzubeziehen.

Hanswalter Werner, Mitbegründer der Bürgerinitiative Packhof hat sich mit einem offenen Brief an Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) gewandt. Der frühere Direktor des Saldern-Gymnasiums zeigt sich verwundert, dass die OB zum Thema Kreisgebietsreform meint, die Landesregierung missachte „die demokratischen Rechte der Bürger, verweigere den Dialog und trage zur Politikverdrossenheit bei.“ In der jüngsten SVV habe Tiemann erklärt: „Wir informieren die Bürger nachdrücklich darüber, was über ihre Köpfe hinweg entschieden werden soll. Das ist nicht nur mein Recht, das ist meine Pflicht.“

Werner: „Meiner Meinung nach hält sich die Oberbürgermeisterin in keiner Weise an die von ihr selbst aufgestellten Forderungen.“ Sie verweigere den Dialog über die Kreisgebietsreform, indem den Landtagsabgeordneten Ralf Holzschuher kalt stelle und sich gleichzeitig mit dem geplanten Verkauf des Packhofgeländes zwecks Errichtung eines Hotels „in eklatanter Weise über den Willen von über 2000 Brandenburger Bürgern hinwegsetzt.

„Wer Demokratie und Bürgerengagement einfordert, es selber aber in der Kommune verhindert, wird meiner Meinung nach unglaubwürdig“ so Werner abschließend.

Von Benno Rougk

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