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Urlauber erobern die Havelstadt

Tourismus in Brandenburg Urlauber erobern die Havelstadt

Der Sog der Bundesgartenschau im Vorjahr hält an und zieht auch 2016 viele Touristen nach Brandenburg an der Havel „Im Juli 2016 hatten wir mehr als 10.500 Gäste in unserer Stadt, das bedeutet ein Plus von 20 Prozent im Vergleich zum Juli 2014 mit 8.400 Gästen. Das gleiche positive Bild gibt es bei den Übernachtungen.

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Viel Wasser mitten in der mittelalterlichen Stadt lockt viele Touristen nach Brandenburg/H.

Quelle: André Wirsing

Brandenburg/H. Der Sog der Bundesgartenschau im Vorjahr hält an und zieht auch 2016 viele Touristen nach Brandenburg an der Havel „Im Juli 2016 hatten wir mehr als 10.500 Gäste in unserer Stadt, das bedeutet ein Plus von 20 Prozent im Vergleich zum Juli 2014 mit 8.400 Gästen. Das gleiche positive Bild gibt es bei den Übernachtungen: Von Januar bis Juni 2016 verzeichneten wir 95.193 Übernachtungen, das ist ein Plus von 15,3 Prozent zum gleichen Zeitraum 2014. Der Tourismus ist damit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in unserer Stadt, von dem viele Menschen direkt und auch indirekt profitieren“, sagt Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU).

Die Stadt zeige eine außerordentlich positive Entwicklung der Tourismuszahlen. So gab es in den vergangenen elf Jahren jährlich zweistellige Zuwachsraten. Im Langzeitvergleich seit 2005 gebe es ein Plus von 231 Prozent bei den Übernachtungszahlen, 197 Prozent bei den Gästezahlen und 73 Prozent bei den Bettenkapazitäten.

Neues Tourismuskonzept

Nach zehn Jahren gibt es wieder ein neues Tourismuskonzept für die Stadt. Gesucht wird bis zum Jahresende noch ein „Markenkern“, mit dem man aktiv werben kann.

Bislang war es ein Slogan mit Doppelbedeutung: „Die Stadt im Fluss“.

Jetzt favorisiert STG-Chef Thomas Krüger eine Botschaft, die signalisiert, dass Gäste in einer Stadt das ganze Land erleben können – mehr als 1000 Jahre Geschichte, Industrie, Kultur und Natur.

Das Konzept muss allerdings noch von den Stadtverordneten diskutiert und beschlossen werden.

Im Buga-Jahr 2015 habe es rund 250.000 Übernachtungen in der Stadt gegeben, sagt Thomas Krüger, Chef der Stadtmarketing- und Tourismusgesellschaft STG. „Von Ende Juni bis Ende August haben wir keinen zusätzlichen Gast unterbringen können, wir mussten sie alle ins Umland schicken.“ Er habe gehofft, dass man nicht wieder auf den Vor-Buga-Stand bei Gäste- und Übernachtungszahlen zurückfalle, „jetzt freuen wir uns über die deutliche Steigerung“. Nach Schätzungen der STG bringen die Touristen in diesem Jahr etwa 30 Millionen Euro in die Stadt. Vor allem in den Bundesländern Sachsen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen habe sich der gute Ruf von Brandenburg an der Havel herumgesprochen. Viele Buga-Gäste hätten bereits im Vorjahr ihren neuerlichen Besuch geplant, weil sie zur Gartenschau nicht genug Zeit gehabt hätten, sich alles anzuschauen oder ihnen die Stadt zu überlaufen war.

Von André Wirsing

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