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Van Lessen endgültig nominiert

OB-Wahl in Brandenburg/H. Van Lessen endgültig nominiert

Dieses eine Votum stand noch aus: Nachdem bereits die Mitgliederversammlungen von SPD, Linken und Bündnisgrünen mit überzeugenden Mehrheiten den Parteilosen Jan van Lessen als Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl vorgeschlagen hatten, nominierte ihn eine Delegiertenkonferenz endgültig.

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Jan van Lessen (Mitte) wurde von drei Parteien als OB-Kandidat nominiert.

Quelle: Privat

Brandenburg/H. Der parteilose Jan van Lessen (62) ist nun endgültig als Bewerber in der Oberbürgermeister-Neuwahl am 25. Februar 2018 nominiert. Er tritt als gemeinsamer Kandidat von SPD, Linken und Bündnisgrünen an, am Dienstagabend wählte ihn eine Delegiertenkonferenz aus elf Vertretern der drei Parteien einstimmig zum OB-Bewerber. Die Delegierten folgten mit Ihrem Votum dem Vorschlag der drei voran gegangenen Mitgliederversammlungen der Parteien. Van Lessen ist damit der zweite offiziell Nominierte neben Steffen Scheller (CDU), der sich aus dem Bürgermeisteramt heraus bewirbt.

Die Vertreter der drei Parteien SPD, Die Linke und Bündnisgrüne waren sich einig, dass sich mit Jan van Lessen ein hervorragender Kandidat für diese wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe gefunden habe. Mit dem überparteilichen Kandidaten hätten die Brandenburger bei der Wahl im Februar eine wirkliche Alternative für die Zukunft der Stadt. Auch das Signal eines gemeinsamen Kandidaten von drei Parteien zeige, dass eine Chance für ein neues Miteinander in unserer Stadt besteht. Unter dem Motto „Gemeinsam für Brandenburg – Jan van Lessen“ werden die Parteien für ihren Oberbürgermeisterkandidaten werben.

„Er ist offen für neue Ideen, das hat er in vielen Diskussionen gezeigt. Man kann mit iohm sachlich Themen besprechen, die angetan sind, unsere Stadt nach vorn zu bringen“, lobt Grünen-Kreissprecherin Anette Lang. „Es ist für die Stadt an der Zeit, dass parteienübergreifend gearbeitet wird, deshalb ist ein parteiloser Oberbürgermeister am besten. An van Lessen schätze ich Kompetenz, Erfahrung und Sachlichkeit“, sagt SPD-Kreischef Ralf Holzschuher. „Unser Kandidat ist unverbraucht, kommt von außen und wählt einen anderen Ansatz n- nämlich den der Bürgerbeteiligung, die er sehr in den Vordergrund schiebt“, sagt Linken-Chef Andreas Kutsche.

„Das einstimmige Ergebnis freut mich sehr. In den vergangenen Monaten hatte ich Gelegenheit, mich und meine inhaltlichen Vorstellungen bei den drei Parteien vorzustellen. Ich bin sehr gespannt auf den nun beginnenden gemeinsamen Wahlkampf und den Wettbewerb um die besten Ideen für Brandenburg an der Havel“, sagte der Nominierte nach der Wahl.

Natürlich gibt es nicht nur Zustimmung. So ätzte der Bundestagsmitarbeiter von Dietlind Tiemann Ralf Weniger (CDU) auf dem Portal Meetingpoint: „Rot-Rot-Grün. Das klingt ein wenig nach SED mit grünen Anstrich.“ Prompt bekam er es vom Parteifreund zurück: „Mit der Linken haben wir in der Stadt erfolgreich zusammengearbeitet. Mit den Grünen wollten wir im Bund eine Zusammenarbeit und mit der SPD versuchen wir es gerade. Wenn Dir ehemalige SED Mitglieder nicht passen, darfst du Steffen Scheller übrigens nicht wählen“, schreibt Michael Brandt.

Von André Wirsing

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