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Van Lessen stellt Wahlprogramm vor

Brandenburg an der Havel Van Lessen stellt Wahlprogramm vor

Jetzt beginnt der Wahlkampf ums Rathaus der Stadt Brandenburg. Mit Steffen Scheller (CDU) und dem parteilosen Jan van Lessen treten zwei Banker an, die sich mit Geld auskennen sollten. In zwölf Jahren wuchs der Schuldenberg der Stadt auf 140 Millionen Euro. Wie und was van Lessen ändern möchte, will er Donnerstag erklären. Neun Eckpunkte sind aber schon im Netz zu lesen.

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van Lessen (M.) ist der Kandidat von SPD, Linken und Grünen.

Quelle: privat

Brandenburg/H. Donnerstag beginnt der Wahlkampf ums Rathaus der Stadt Brandenburg. Mit Steffen Scheller (CDU) und dem parteilosen Jan van Lessen treten zwei Kontrahenten an, die sich als Banker mit Geld auskennen sollten. Und daran fehlt es in der Kasse. In den zurückliegenden zwölf Jahren wuchs der Schuldenberg auf 140 Millionen Euro.

Wie er das ändern möchte, will Jan van Lessen, der von SPD, Grünen und Linken als parteiloser Kandidat aufgestellt wurde, bei der Programmvorstellung am 4. Januar erklären.

Vorab waren Mittwoch die neun Eckpunkte im Netz zu lesen. Dazu gehört frischer Wind, den van Lessen „in Politik und Verwaltung durch frühzeitige Einbindung von Bürgern, Beiräten und Ortsteilen“ bringen will. Ferner will er „Handlungsspielräume durch Entschuldung zurückgewinnen und das Land in die Pflicht nehmen, denn ohne Entschuldung gibt es keine langfristige Unabhängigkeit!“

Von der Rathausspitze zwar versprochen aber nie umgesetzt, will der Parteilose „ab 2018 beginnen, einen Bürgerhaushalt zu verabschieden.“ Die Bürger „sollen mitgestalten können – für transparente und nachvollziehbare Entscheidungen.“

Auch die Stärkung des Ehrenamtes durch eine attraktive Ehrenamtskarte in Verbindung mit Bus, Straßenbahn, Theater und Marienbad schwebt van Lessen vor. Ferner will er die „Orts- und Stadtteilentwicklung ernst nehmen und Stadtentwicklung über die Innenstadt hinaus als Einheit betrachten.“ Überdies habe der Ausbau des Radwegenetzes und die Verbesserung der Pendlersituation am Hauptbahnhof Priorität. Das betreffe die Verbesserung des ÖPNV – auch für Umlandverbindungen.

Die Sicherung eines Angebotes an großen und bezahlbaren Wohnungen für Familien mit Kindern sowie altersgerechten Angeboten sei ebenso von Bedeutung wie eine moderne Verwaltung als Bürgerservice durch Ausbau der Online-Angebote der Stadtverwaltung und Verbesserung der Servicequalität.

Nicht zuletzt will van Lessen als OB Brandenburg an der Havel als Bildungs- und Kulturstandort stärken. Das umfasse die Kitavielfalt ebenso wie die THB und gehe von der Kunstschule bis hin zu den Symphonikern. Wie van Lessen seine Eckpunkte zwischen Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen auf der einen und Finanzen, Kultur sowie Ehrenamt auf der anderen Seite unter einen Hut bringen will, will er im ausführlichen Programm verraten.

Von Benno Rougk

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