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Brandenburg/Havel Vereine kämpfen für Ehre von Helmut Welz
Lokales Brandenburg/Havel Vereine kämpfen für Ehre von Helmut Welz
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02:16 17.11.2017
Helmut Welz Quelle: Marion von Imhoff
Michelsdorf

Mehrere Gruppen und Vereine kämpfen im Kloster Lehniner Ortsteil Michelsdorf um die Ehrenrettung ihres früheren Ortsvorstehers Helmut Welz. Es sind Mitglieder der Mandolinengruppe, des Männergesangsvereins Michelsdorf und der Seniorengruppe. Sie fordern den Michelsdorfer Altbürgermeister Heinzpeter Kemnitz (CDU) in einem Schreiben, das der MAZ vorliegt, auf, sich öffentlich bei Welz zu entschuldigen.

Kemnitz hatte seinem Nachfolger Welz im Juni dieses Jahres vorgeworfen, unlauter mit öffentlichem Geld umgegangen zu sein. Konkret geht es um 70 Euro, die Welz für die Verwaltung des Michelsdorfer Gemeindezentrums erhalten haben soll. Das Geld habe Welz in die eigene Tasche gesteckt, statt dafür eine Reinigungskraft zu bezahlen, sagte Kemnitz, der 15 Jahre lang Bürgermeister in dem 590-Einwohner-Dorf war.

Es geht um einen Anteil von 20 Prozent aus den Mieteinnahmen des Gebäudes. Diesen Vorwurf wies Welz zurück und legte aus Protest um das Miteinander im Ortsbeirat sein Amt als Ortsvorsteher nieder. Das Geld sei eine Aufwandsentschädigung, so Welz. Er habe selbst das Gebäude geputzt. Friedlinde Schinhauer von der Seniorengruppe gehört zu den Unterzeichnern der Petition: „Herr Kemnitz weiß, dass man sich nicht bereichern kann an den Einnahmen.“

Kemnitz sagte am Dienstag der MAZ: „Ich sehe keinen Grund, mich zu entschuldigen. Herr Welz ist seiner Aufgabe, als Verwalter auch für die Sauberkeit des Gemeindezentrums zu sorgen, nicht nachgekommen.“ Dann räumt er ein: „Vielleicht standen ihm die Einnahmen zu, er hat auf jeden Fall seine Aufgabe nicht richtig wahrgenommen.“

Die Gemeinde hat mittlerweile die Verwaltung des Gemeindezentrums öffentlich ausgeschrieben.

Von Marion von Imhoff

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