Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Schlachtplan gegen den Schmutz
Lokales Brandenburg/Havel Schlachtplan gegen den Schmutz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:37 14.08.2014
Die erste Haltestelle die saniert wird befindet sich in der Sankt-Annen-Straße. Quelle: J. Steiner
Brandenburg an der Havel

Die Brandenburger Verkehrsbetriebe (VBBr) sanieren in den kommenden Monaten 19 Haltestellen samt Wartehäuschen in der Innenstadt. Auftakt ist die Haltestelle an der Sankt-Annen-Galerie. Für die Komplettverschönerung investiert das Unternehmen etwa 10.000 bis 20.000 Euro. Das kündigte am Donnerstag Verkehrsbetriebe-Chef Werner Jumpertz an. „Die Optik an diesen Haltestellen ist komplett heruntergekommen. Wir müssen etwas unternehmen, damit sich die Kunden nicht mehr angesichts des Drecks ekeln müssen“.

Schon am Donnerstag begannen erste Arbeiten an dem Wartebereich in der Sankt-Annen-Straße. Sämtliche Scheiben wurden für eine Komplettreinigung und Reparatur herausgenommen. „Bis Montag ist die Haltestelle aufgehübscht“, sagte Jumpertz. Das Wartehäuschen vor dem Einkaufszentrum habe durch seine Lage eine „herausgehobene Bedeutung“ am Verkehrsknoten Neustädtischer Markt. Tatsächlich ist der Bereich oft hochgradig schmutzig. Am Mittwoch waren die Gehwegplatten in dem Wartebereich mit Blut besudelt. Daneben lagen zuhauf weggeschmissene Kippen. Die unzähligen Flecken von Speichel und verkippten Getränken spült kein Regen mehr weg.

„Genau darum geht es“, sagt Jumpertz. Künftig werde auch die Reinigung neu organisiert. „Mir reicht es einfach. Wir sind arm, aber sauber, oder wie man heute sagt, arm, aber sexy. Wir werden die wichtigsten Haltestellen aufmöbeln und diesen Zustand auch versuchen aufrechtzuerhalten.“ Frustriert zeigte sich Jumpertz über die schon eingetretene Verschmutzungsgrad an den neuen Haltestellen am Hauptbahnhof.

VBBr-Mitarbeiter samt Techniker waren alle Wartehäuschen in der City abgelaufen, um einen Schlachtplan gegen den Schmutz aufzustellen. Insgesamt existieren im Netz der Verkehrsbetriebe 380 Haltestellen. Gestern setzte sich Jumpertz zudem mit den Firmen zusammen, die an den Haltestellen werben, darunter auch mit dem Vorstand der Brandenburger Bank. Es müsse etwa geklärt werden, wer beschädigte Plakate ersetze. Die Summe, die die Verkehrsbetriebe investieren werden in Instandsetzung steht noch nicht fest. Als Grund dafür nannte Jumpertz etwa die Probleme mit Kaugummi verklebten Platten an der Haltestelle in der Hauptstraße. „Wenn man da mit einem Hochdruckreiniger ran geht, spült man nur die Fugen weg. Das bringt nichts. Es gibt eine Spezialmaschine aus der Schweiz, die ist aber euer. Eine Reinigungsfirma aus Berlin, die so etwas macht, ist ausgebucht. Das sind die Schwierigkeiten, mit denen wir kämpfen müssen“.

Auch das Problem der Kippen soll gelöst werden, etwa mit neuen Abfalleimern. Jumpertz kann verstehen, dass die Berliner CDU an den Haltestellen in der Bundeshauptstadt Rauchverbot fordert. „Ich sehe es genauso. Auch aus Rücksicht auf die Nichtraucher.“

Von Marion von Imhoff

Polizei Brandenburg an der Havel: Polizeibericht vom 14. August - Erst angeschossen, dann Polizisten belogen

+++ Anton-Seafkow-Allee: Ein Jugendlicher tischt der Polizei eine bunte Geschichte auf, ein Mann habe ihn mit einer Waffe bedroht und ihn schließlich angeschossen, Zeugen entlarfen den Lügner. +++ Brucknerstraße: Eine Terasse gerät am Mittwochabend in Flammen +++ Wiesenweg: Polizei erwischt Angler ohne Angelschein +++

14.08.2014
Brandenburg/Havel Christian Krankemann aus Glienecke ist „Azubi des Monats“ - Das Praktikum als Sprungbrett genutzt

Der Zimmererlehrling Christian Krankemann wurde in seinem Betrieb in Wenzlow von der Handwerkskammer Potsdam zum "Azubi des Monats" gekürt. Der Beruf des Zimmerers ist kammerweit gefragt.

14.08.2014
Brandenburg/Havel Wegen Ostwind und Reisezeit werden Jets über die Havelstadt gelotst - Tegel-Flieger kreisen über Stadt Brandenburg

Seit Wochen schon wundern sich Beobachter über die auffälligen Flugbewegungen über Havel und Beetzsee. Plötzlich tauchen sie im Osten auf. In ungewöhnlich kurzen Abständen und in ungewöhnlich niedriger Höhe. Auf der Unterseite der Tragflächen ist zu lesen: Air Berlin. Was ist da los am Himmel über Brandenburg?

14.08.2014