Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Vermisste Inga (5): Suche bislang erfolglos

Mädchen wird seit Mai vermisst Vermisste Inga (5): Suche bislang erfolglos

Die 5-jährige Inga aus Sachsen-Anhalt wird seit Mai vermisst. Nun könnte eine Spur nach Brandenburg führen. Spezialkräfte der Polizei haben mit Spürhunden entlang der A2 bei Ziesar nach Verdachtspunkten gesucht. Doch bislang gibt es keine Ergebnisse.

Voriger Artikel
Langerwisch sieht kein "System Tiemann"
Nächster Artikel
Die Schulden durchgeboxt

Inga wird seit Mai vermisst

Quelle: dpa

Ziesar. Auf der Suche nach der seit mehr als zwei Monaten vermissten Inga aus Schönebeck hat die Polizei erneut Spezialhunde eingesetzt. Sieben Hunde mit besonders sensiblem Geruchssinn wurden auf eine Fährte im Zusammenhang mit dem Vermisstenfall angesetzt, wie Polizeisprecher Marc Becher am Mittwoch in Magdeburg sagte. Ihr mehr als 200 Kilometer langer Weg führte von Haldensleben in der Börde bis nach Brandenburg und weiter nach Halle. Die Tiere können kleinste Partikel in der Luft erschnuppern und so auch älteren Fährten folgen. Am Abend wurde die Suche erst einmal abgebrochen, ohne dass es laut Polizei „neue Ansatzpunkte“ gab.

Die kleine Inga war am 2. Mai in einem Waldstück bei Stendal spurlos verschwunden. Mehrere großangelegte Durchsuchungen, Zeugenbefragungen und bundesweite Fahndungsaufrufe brachten bisher keine heiße Spur. Auch die neue Suchaktion verlief zunächst ergebnislos.

Erste Suche mit Spezialhunden bereits vor drei Wochen

Einen konkreten Anlass für die neuerliche Suche mit den Hunden gebe es nicht, sagte Becher. „Wir schöpfen alle Möglichkeiten aus, um Inga zu finden.“ Jetzt wurde eine frühere Suche von Mitte Juni fortgesetzt. Vor knapp drei Wochen waren die sieben Spezialhunde von dem Waldstück bei Stendal losgelaufen, wo Inga verschwunden war. Damals führten die Hunde die Polizisten nach Haldensleben in die Börde.

Am Mittwoch starteten die Ermittler von dort einen neuen Versuch mit den hochsensiblen Tieren; 30 Beamte folgten ihnen über die Autobahn 2 bis zum Berliner Ring in Brandenburg. Anschließend schlugen die Tiere einen Weg über die Autobahn 9 bis nach Halle ein, wie Becher berichtete. Am späten Nachmittag hätten sich die Hunde zunächst auf der Autobahn 14 und dann auf der A4 in Richtung Dresden bewegt.

Gesperrte Autobahnauffahrten

Um die Hunde ungefährdet schnüffeln und laufen zu lassen, mussten kurzzeitig Autobahnabschnitte gesperrt werden, wie die Polizei weiter mitteilte. Dabei ließen die Beamten die Tiere an Auf- und Abfahrten schnüffeln. Liefen die Hunde die Abfahrt herunter, verließen sie die Autobahn. Gingen sie geradeaus, wurden sie mit dem Auto zur nächsten Abfahrt gebracht. Am Donnerstag wollen die Ermittler entscheiden, wie es weitergeht.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Brandenburg/Havel

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg