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Verwaltung krempelt Verkehrsführung um

Brandenburg/Havel Verwaltung krempelt Verkehrsführung um

Kraftfahrer, die dieser Tage in Brandenburg an der Havel aus alter Gewohnheit durch die Wollenweberstraße fahren, laufen Gefahr, von Anwohnern gesten- und wortreich auf ihr Fehlverhalten hingewiesen zu werden. Der Grund: Die Stadtverwaltung hat in dem als „verkehrsberuhigter Bereich“ ausgewiesenen Teil zwischen Gorrenberg und Ehrenfriedhof die Verkehrsführung umgekehrt.

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Korrekte Fahrtrichtung, aber falsch geparkt: Vom Gorrenberg aus darf die Straße nur noch bis zum Parkplatz befahren werden.

Quelle: Philip Rißling

Brandenburg/H. Kraftfahrer, die dieser Tage in der Innenstadt aus alter Gewohnheit durch die Wollenweberstraße fahren, laufen Gefahr, von Anwohnern gesten- und wortreich auf ihr Fehlverhalten hingewiesen zu werden. Der Grund: Die Stadtverwaltung hat in dem als „verkehrsberuhigter Bereich“ ausgewiesenen Teil zwischen Gorrenberg und Ehrenfriedhof heimlich, still und leise die Verkehrsführung umgekehrt. Fahrräder dürfen den Abschnitt weiterhin in beide Fahrtrichtungen befahren.

Seit Mittwoch vergangener Woche ist es hier nur erlaubt, die Straße vom Steintorturm kommend zu befahren. Bisher war das genau andersherum der Fall. Warum die Verwaltung das getan hat, verrät sie in einer Postwurfsendung, die den Anwohnern an die Eingangstüren geheftet wurde. Darin ist die Rede von einem „Versuch“.

Konkret schreibt die Verkehrsbehörde, dass sie mit dem Experiment auf Klagen von Anwohnern reagiert, die sich über nicht enden wollende Durchfahrten von Nichtanliegern beschweren. Hintergrund: Das Befahren dieses Bereiches der Wollenweberstraße ist seit jeher nur Anliegern gestattet. Bisher hat sich die Stadt aber nicht darum geschert, das Durchfahrtsverbot für „Fremde“ auch durchzusetzen.

Was die völlige Umkehrung der Verkehrsführung auf unbestimmte Zeit bringen soll, ist nicht bekannt. Auf eine MAZ-Anfrage gab es seitens der Verwaltung keine Auskunft. Ebenso wenig war in Erfahrung zu bringen, wie die Auswirkungen der Änderungen überprüft und ausgewertet werden sollen.

Von Philip Rißling

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