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Brandenburg/Havel Viel Liebe für die ganz alten Maschinen
Lokales Brandenburg/Havel Viel Liebe für die ganz alten Maschinen
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00:18 31.05.2017
Stefan Zimmermann (2.v.r) stellt Organisator Wolfgang Koßmehl (r.) seine Motorräder vor Quelle: Foto: Christine Lummert
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Damsdorf

Jetzt sind die alten Schätzchen wieder unterwegs. Bei strahlendem Sonnenschein kurven Oldtimer-Freunde gerne über die Landstraßen der Region und gönnen ihrem Liebling ein bisschen Auslauf. Passanten am Wegesrand können dann nur einen kurzen Blick auf die liebevoll restaurierten Gefährte werfen.

Am Samstag bot sich beim Oldtimertreffen in Damsdorf für zahlreiche Besucher jedoch die Gelegenheit, einmal ganz genau hinzuschauen. Traditionell immer am Wochenende vor Pfingsten verwandelte sich die Wiese gegenüber des Damsdorfer Feuerwehrgerätehauses schon zum neunten Mal in einen Treffpunkt für alte Zwei- und Vierradtechnik. Gleichzeitig veranstalten auch die Kameraden der Wehr ihren Tag der offenen Tür. Dort konnten sich Besucher die neueste Lösch- und Hilfetechnik erklären lassen sowie dem Damsdorfer Brandschutznachwuchs bei einem Übungseinsatz zusehen.

„Die Kombination aus Tag der offenen Tür und Oldtimertreffen funktioniert gerade für uns sehr gut, da wir unsere Veranstaltung sonst nur schwer durchführen könnten“, erklärte Wolfgang Koßmehl von den Damsdorfer Oldtimerfreunden freudig.

Um Kaffee, Kuchen und Heißes vom Grill kümmerten sich der Feuerwehrverein und die gerade mal sechs Mitglieder der Damsdorfer Oldtimerfreunde konnten sich um die teilnehmenden Fahrer mit ihren rollenden Untersätzen kümmern. „Im nächsten Jahr wollen wir unser erstes rundes Jubiläum in einem größeren Rahmen feiern“, kündigte Koßmehl an und hofft darauf, viele bekannte Gesichter und Oldtimer wiederzusehen.

Stammgäste sind inzwischen Hannelore und Peter Fröhlich aus Brandenburg, die wie immer in historischen Kostümen mit ihrem Ford Model A aus dem Jahr 1930 vorfuhren. Auf der Ausstellungswiese konnten sie gleich einen Blick auf den großen Bruder ihres Lieblings werfen. Ein 20 PS starker Ford Model T von 1915 glänzte in der Sonne und zog die bewundernden Blicke genauso auf sich wie die amerikanische Straßenkreuzer aus der Rock’n Roll-Zeit.

„Wir organisieren unser Treffen immer etwas offener“, erklärte Koßmehl. „Jeder bleibt mit seinem Oldtimer so lang oder so kurz er möchte.“ Deshalb herrschte reges Treiben auf dem Platz und Stefan Zimmermann hatte am Samstag die Gelegenheit, seine beiden restaurierten Lieblinge gleich auf drei Oldtimertreffen vorzustellen. „Ich sammele vor allem Motorräder aus Brandenburger Produktion, die vor 1910 hergestellt wurden“, sagte Zimmermann, der am 26. August selbst zu einem Oldtimer-Treffen am Industriemuseum einlädt. Einen Nachteil hat diese Liebe zu diesen ganz alten Maschinen. „Die Brennabor von 1906, die ich heute zeige, hat kein Getriebe. Der Antriebsriemen ist direkt mit dem Motor verbunden und bei dem Verkehr heutzutage kann ich mich deshalb nicht einfach draufsetzen und losfahren.“

Einen kleinen Erinnerungspreis gab es trotzdem von den Veranstaltern. Auch Alexander Kunert durfte sich für seinen schön restaurierten IWL Pitty aus dem Jahr 1955 über eine Anerkennung freuen. Kunerts schnittiger Roller hatte jedoch den Vorteil, dass er auf ihm gemütlich nach Hause fahren konnte.

Von Christine Lummert

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