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Brandenburg/Havel Vier Schülerbischöfe für Brandenburg
Lokales Brandenburg/Havel Vier Schülerbischöfe für Brandenburg
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07:06 14.04.2015
Naomi Reinemann, Louis Dommsch, Marie-Elene Müller und Oskar von Katte (v.l.) sind die ersten Brandenburger Schülerbischöfe. Quelle: P. Rißling
Brandenburg an der Havel

Der Stolz der vier hat einen triftigen Grund. So sind sie doch gerade erst im Rahmen des traditionellen Ostergottesdienstes zu den allerersten Schülerbischöfen der Evangelischen Schulen in Brandenburg an der Havel ernannt worden. Generalsuperintendantin Heilgard Asmus höchstpersönlich nimmt die Weihe im Dom vor und gibt den jungen Nachwuchs-Würdenträgern mit auf den Weg: „Ihr bekleidet nun ein so genanntes Stellvertreteramt, seid künftig das Sprachrohr für alle Schüler eurer Schulen.“ Während Naomi Reinemann und Louis Dommsch in den kommenden Monaten die Evangelische Grundschule repräsentieren, stehen Marie-Elene Müller und Oskar von Katte den nebenan beheimateten Gymnasiasten vor.

Winfried Overbeck, Schulleiter des Domgymnasiums, sagt, wie die Idee zur Einführung der Ämter entstand. „Es handelt sich bei den Kinderbischöfen um eine alte, mittelalterliche Tradition. Bundesweit wurde diese in den vergangenen Jahren an vielen Stellen wiederbelebt, so in Thüringen, Hamburg und Berlin. Wir halten das im Dom-Jubiläumsjahr in Brandenburg auch für eine gute Idee.“

Als Grundlage für das künftige Handeln der Schülerbischöfe soll die Ostergeschichte dienen. Am Beispiel von Jesus ließe sich wunderbar sehen, dass es lohne, den Blick über den Tellerrand zu richten, die Augen zu öffnen und den eigenen Horizont zu erweitern, so Superintendantin Asmus. Es sei nun an den Schülern, ihre sozialen Anstrengungen über die Klassen hinaus in die Stadt zu tragen.

Die „Amtsperiode“ der vier Schüler dauert bis zum Buß- und Bettag, also 18. November. Bis dahin wollen die vier auf Basis der am Montag an sie gerichteten Worte mithilfe ihrer Mitschüler einiges bewegen. So haben Naomi und Louis bereits gemeinsam mit ihren Mitschülern der fünften Klasse ein Theaterstück eingeübt, das Kinder für das Thema Müll sensibilisieren soll. Dieses wollen sie auch an anderen Schulen aufführen.

Die Elftklässler des Domgymnasiums haben sich unter der Führung von Oskar und Marie einem aktuellen Reizthema zugewandt – sie bauen derzeit Kontakt zum Flüchtlingsheim in der Flämingstraße auf, wollen mit Spieletagen und anderen Freizeitaktivitäten helfen, die Neuankömmlinge in Brandenburg an der Havel willkommen zu heißen. Schulleiter Overbeck: „Es ist toll zu sehen, dass die Initiative dazu allein aus den Reihen der Schüler kam.“

Von Philip Rißling

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