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Voestalpine investiert vier Millionen Euro

Brandenburg an der Havel Voestalpine investiert vier Millionen Euro

Das Weichenwerk in Kirchmöser hat seine neue Fräsmaschine im Wert von vier Millionen Euro in Betrieb genommen. Das berichtet die Gesellschaft Voestalpine BWG. Eine zweite identische Maschine arbeitet am Hauptsitz im hessischen Butzbach. Mit dieser Investition reagiert die Voestalpine-Tochtergesellschaft auf die gestiegenen Anforderungen der Bahnindustrie.

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Mit der Vier-Millionen-Euro-Maschine lässt sich effizienter fräsen als mit dem Vorgängermodell.

Quelle: voestalpine

Brandenburg/H. Das Weichenwerk in Kirchmöser hat seine neue Fräsmaschine im Wert von vier Millionen Euro in Betrieb genommen. Das berichtet die Gesellschaft Voestalpine BWG. Eine zweite identische Maschine arbeitet am Hauptsitz im hessischen Butzbach. „Mit dieser Investition reagiert die voestalpine-Tochtergesellschaft auf die gestiegenen Anforderungen der Bahnindustrie“, berichtet Unternehmenssprecherin Julia Hermetter.

Der Spezialist für Weichensystem produziert am Standort Kirchmöser und in den anderen deutschen Werken jährlich mehr 1.500 Komplettweichen für Bahninfrastrukturprojekte weltweit. Von den 800 Beschäftigten sind etwa 350 in Kirchmöser tätig.

Durch die Kombination der beiden Maschinen an den Standorten Butzbach und Brandenburg könne das Weichenwerk, könne die erhöhte Nachfrage nach Spezialweichen bedienen, teilt die Voelstalpine-Zentrale im österreichischen Linz mit. Denn beide Maschinen können getrennt voneinander betrieben werden. Somit können gleichzeitig zwei Teile auf jeder Maschine gefräst werden. Dies bedeute eine deutliche Effizienzsteigerung.

Stabile Beschäftigungstendenz in Kirchmöser

Nach vielen Neueinstellungen im vergangenen Jahr beschäftigt das Werk in Kirchmöser etwa 350 Mitarbeiter. Nach Unternehmensangaben ist die weitere Tendenz stabil. 20 Auszubildende wurden 2016 eingestellt.

Zu den Hauptkunden des Weichenwerk gehören die Deutsche Bahn, die holländische und die dänische Staatsbahn sowie kommunale Schienenverkehrsbetriebe.

Die Investition in die neue Technik stellt eine Ersatzbeschaffung dar und die Erweiterung der Fertigungskapazitäten.

Zu den neuesten Technologiekomponenten gehören die hydraulische Spannung der Werkzeuge, ein Kollisionsüberwachungssystem und ein verbesserter Energieeinsatz mit nur 800 Watt für den Betrieb des Portals.

Das Unternehmen verspricht sich von der Acht-Millionen-Euro-Investition, dass die Instandhaltungskosten verringert und die Produktqualität nochmals gesteigert wird. Weil die Maschinen nach dem Baukastenprinzip zusammengesetzt sind, werde die Wartung der Anlagen vereinfacht und die Stillstandzeiten werden minimiert. Servicearbeiten könnten ohne nennenswerten Produktionsausfall laufend ausgeführt werden.

Die Voestalpine-Tochtergesellschaft reagiert mit seiner Investition in Kirchmöser und Butzbach auf die gestiegenen Anforderungen der Bahnindustrie und setzt gezielt auf die Stärkung ihrer Fertigungskapazitäten in Deutschland.

Von Jürgen Lauterbach

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