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Brandenburg/Havel Voll wie kaum einmal
Lokales Brandenburg/Havel Voll wie kaum einmal
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19:02 06.12.2015
Hoch zu Ross: Die Besucher bekamen einiges geboten. Quelle: Foto: JK
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Fohrde

Es war wie immer. Kaum hatten die Musikanten der Musikschule Fröhlich die vorweihnachtliche Traumreise eröffnet, konnte man auf dem Anger kaum noch treten. Die Weihnachtsmärkte in den vergangenen elf Jahren hatten wohl dafür gesorgt, dass man sich das Geschehen um die alte Friedenseiche nicht entgehen lassen dürfte.

Zwischen der gespendeten Tanne und der Pforte zur Kirche hatten am Sonntag wieder all jene ihre Stände aufgebaut, die ganz sicher sein konnten, dass man nicht achtlos vorüber gehen würde. Wer sollte auch an den Ständen mit Glühwein, Waffeln oder Bratwürsten der mit sieben Frauen vertretenen Familie Vogeler vorbei gehen, die den Erlös wieder dem Verein „Dorf Fohrde“ übergeben wird. Auch Thiedemann mit Dinkelbrot aus dem Holzbackofen und Schweinebraten lockte wie die Damen vom Förderverein mit Selbstgestricktem oder Hobbyfotograf Björn Bleiß mit Kalendern mit Tierfotos.

Zwischen all den Genüssen gleich neben der Pforte zur Kirche an einem bescheiden wirkenden Stand: Jan van Lessen. Als Vorsitzender des gerade gegründeten Kirchenfördervereins Havelsee verkaufte er mit Schatzmeister Norbert Schwarz Postkarten von den vier baulichen Sorgenkindern. Die Kirchen weisen viele Verfallsschäden auf. Im nächsten Jahr wird in Fohrde mit der Beseitigung von Wasserschäden begonnen“, ist sich der Vorsitzende sicher.

„Immerhin ein erster Schritt. Wir werben daher um Spenden und um Mitglieder für unseren derzeit 20 Mitglieder zählenden Verein“, sagte van Lessen. „Aber Wunder dürfen nicht erwartet werden, auch zur Weihnachtszeit nicht.“

Und noch zu dieser vorweihnachtlichen Stunde schritt die Vereinsführung zur Tat. Ehe die mit den Engeln hoch zu Ross eingetroffenen Weihnachtsmänner die Geschenke verteilten, sollten Besucher die Kirche kennen lernen und bei dieser Gelegenheit singen und das Orgelspiel von Andreas Patzwaldt hören. In das Geburtsjahr der Kirche im kleinen Fohrde im Jahr 1765 fallen so bedeutende Ereignisse wie die erste Sinfonie von Mozart und die Gründung der Freiberger Bergakademie, ließ Jan van Lessen wissen und gab der Kirche Fohrde ihren Platz in der Geschichte.

„Der Weihnachtsmann hat dafür gesorgt, dass die Kirche voll ist wie kaum einmal“, befand dann auch Dirk Barnewitz, der mit zahlreichen Partnern wie der Feuerwehr dem 12. Weihnachtsmarkt ein Gesicht gegeben hat.

Von Jürgen Krumnow

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