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Brandenburg/Havel Vorfreude auf die neue Kita
Lokales Brandenburg/Havel Vorfreude auf die neue Kita
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00:16 16.01.2018
Das bisherige Gebäude der Kita Bummihaus in Jeserig war früher ein Wohnhaus. Quelle: Foto: Marion von Imhoff
Jeserig

Lange wurde über diese Investition geredet, jetzt rückt der Baubeginn immer näher. Die Gemeinde Groß Kreutz (Havel) rechnet in der Zeit zwischen März bis Mai 2018 mit der Baugenehmigung für den Neubau der Kindertagesstätte hinter dem Rathaus der Kommune in Jeserig. Dort soll ein Ersatzbau für die bisherige Kita entstehen. Kostenpunkt: 2 Millionen Euro. Fast die Hälfte der Summe sind nach Angaben von Marlis Siegemund von der Bauverwaltung Fördermittel. Fertiggestellt sein soll die Kita im Juli 2019.

Der Neubau soll rund 100 Jungen und Mädchen Platz bieten. Das bisherige Gebäude der Kita Bummihaus war für etwa 60 Kinder ausgelegt. Seit 2016 ist das Projekt im Gespräch. Ursprüngliche Überlegungen, das bisherige Haus, das sich ebenfalls neben der Gemeindeverwaltung befindet, zu sanieren, waren schnell vom Tisch. Es wäre zu teuer geworden.

Reth Kalsow, Bürgermeister der Gemeinde Groß Kreutz (Havel). Quelle: Marion von Imhoff

Die Kita Bummihaus nimmt Krippen- und Kindergartenkinder auf. Ihre räumliche Erweiterung in einem Neubau wird auch die umliegenden Kitas entlasten. Darauf wies der Schenkenberger Ortsvorsteher Christian Sommer im Dezember hin. Das Erzieherteam des Kindergartens in Schenkenberg muss mit einer befristeten Kapazitätserhöhung auf 81 Plätze arbeiten. Gebaut wurde der Kindergarten vor gut 20 Jahren für 55 Jungen und Mädchen. Allein das zeigt schon den großen Ansturm junger Eltern auf Kindergartenplätze in der Gemeinde Groß Kreutz (Havel).

Die neue Kita muss in einem straffen Zeitplan gebaut werden. Grund dafür ist der Förderzeitraum, in dem die Mittel nach Fertigstellung abzurechnen sind. Marlis Siegemund ist zuversichtlich, dass dies zu schaffen ist. Immerhin gibt es bei einem Neubau selten derartige Überraschungen wie bei der Sanierung eines Altbaus, bei der einige Schäden erst im Zuge der Arbeiten deutlich werden.

Die bisherige Kita ist nach Angaben von Jeserigs Ortsvorsteher Andreas Gohlke in einem einstigen Wohnhaus untergebracht, das früher auch als Schule fungierte. „Der Neubau der Kita ist für uns das Highlight der nächsten Jahre“, sagte Gohlke am Freitag der MAZ. „Es ist sehr wichtig, dass er kommt. Wir wachsen ja.“

Wie Bürgermeister Reth Kalsow in der jüngsten Gemeindevertreterversammlung sagte, steigt die Zahl der Einwohner weiter an. War sie 2012 unter die 8000er Marke gerutscht, leben derzeit 4202 männliche und 4134 weibliche Bürger in den achts Ortsteilen Götz, Deetz, Schmergow, Jeserig, Groß Kreutz, Krielow, Schenkenberg und Bochow. „Es sind 15 bis 20 Einwohner mehr von Sitzung zu Sitzung“, sagte Kalsow, auf die Termine des in der Regel monatlich tagenden Gemeinderats bezogen.

Von Marion von Imhoff

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