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Brandenburg/Havel Waldfasching im Krugpark von Brandenburg
Lokales Brandenburg/Havel Waldfasching im Krugpark von Brandenburg
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14:15 12.02.2017
Die fünfjährige Daya hilft ihrem Großvater beim Vogelhausbau im Krugpark. Quelle: Jürgen Krumnow
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Brandenburg/H

Die wilden Tiere waren wieder los am Sonnabend beim Waldfasching im Krugpark. Das Naturschutzzentrum und der Förderverein hatten zur Feier eingeladen.

Erst als die Prinzessinnen, Seeräuber, Katzen, Wassermänner und andere Fabelwesen ausgeschlafen hatten, fanden sie sich am Nachmittag ein. Der Hinweis auf das Schlafbedürfnis der kleinen Geister entsprach den Erfahrungen von Andrea Kausmann, der Leiterin des Zentrums.

In ein aus Kunstfasern bestehendes Bärenfell gehüllt, aber freundlich geschminkt, empfing sie die Besucher am Stand des Fördervereins, der Preise gestiftet hatte.

Andrea Kausmann (links) schickte die Rallyeteilnehmer auf Erkundungstour. Quelle: Jürgen Krumnow

Mit einem Punktezettel für die richtigen Antworten schickte Andrea Kausmann die Teilnehmer auf Familienrallye in die Räume des Zentrums und in den Wald. Auf ihrer Erkundungstour sollten die kostümierten Kinder und deren Eltern herauszufinden, welche Augenfarbe der Waldkauz als Vogel des Jahres 2017 hat (schwarz) und was Blindschleiche oder Haselmaus fressen (Schnecken). Unter Mikroskopen mussten sie zwischen dem Flügel der Honigbiene, dem Wasserfloh und einem Putzbein der Biene unterscheiden.

Wer in der Umweltbibliothek Punkte gesammelt hatte, versuchte sich wie die beiden Kinder von Steve Langner unter Anleitung von Grundschullehrerin Antje Reimann beim Modellieren und Backen von Eulen. Währenddessen baute die fünfjährige Daya mit Hammer und Nägeln ein Vogelhaus und überließ das gefährliche Nageleinschlagen einem ihrer beiden Großväter.

Stockbrotbraten im Krugpark. Quelle: Jürgen Krumnow

Wer vom Stockbrot am offenen Feuer und dem selbst gebackenen Kuchen in der Pyramide genug hatte und auch nicht auf den Schlitten auf Rädern rodeln wollte, den zog es in den Wald.

Dort waren das Büchsenwerfen und die Musik am Waldxylofon nicht zu überhören. Während am Xylofon ein kleiner Junge nach der Melodie „Ein Männlein steht im Walde“ mit einem Hammer unverdrossen auf immer dieselben Stellen eindrosch, hatte sich der Waschbär in der Nähe wohl zeitweilig verkrochen.

Mit der Waldkauzwanderung im Januar, dem Programm in den Winterspielen und dem Fasching am Wochenende hat das Naturschutzzentrum mit Hilfe ehrenamtlicher Helfer an die Saison im vergangenen Jahr angeknüpft. 2016 haben 18 500 Menschen an Veranstaltungen teilgenommen.

Von Jürgen Krumnow

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