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Brandenburg/Havel „Wann endet das Töten?“: Syrer demonstrieren gegen den Krieg
Lokales Brandenburg/Havel „Wann endet das Töten?“: Syrer demonstrieren gegen den Krieg
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21:58 26.02.2018
„Wo bleibt die Menschlichkeit“: syrische Demonstranten bei ihrem Halt auf dem Neustädtischen Markt Quelle: Tobias Wagner
Brandenburg/H

„Syriens Kinder brauchen Hilfe“ und „Wann endet das Töten“ ist auf den Transparenten des Demonstrationszugs zu lesen, der am Freitagnachmittag durch Brandenburg an der Havel zog. Etwa 60 Teilnehmer fanden sich zusammen, um vom Hauptbahnhof zur Technischen Hochschule (THB) zu ziehen. Ihr Ziel: Auf den Krieg in Syrien aufmerksam zu machen und fordern dessen sofortiges Ende.

Wann endet das Töten? Mit einem Schweigemarsch durch Brandenburg an der Havel demonstrieren Syrer gegen den Krieg in ihrem Heimatland.

„Wir wollen vor allem auf den Terror gegen die Kinder in Damaskus hinweisen“, sagt Alkassas Hadi. Der 25-jährige Syrer hatte die Demonstration am Mittwoch angemeldet. Er lebt seit zwei Jahren in Brandenburg an der Havel und studiert an der THB. „Wir sind alles Syrer, einige kommen sogar aus Damaskus“, sagt Hadi. „Es hatten sich noch mehr Brandenburger gemeldet, aber die müssen leider arbeiten“.

Der Zug bestand vornehmlich aus jungen Männern und Kindern. Eine Brandenburgerin hatte es dann aber doch rechtzeitig zur Demonstration geschafft. „Ich habe über Facebook von der Demo erfahren“, sagt Caroline Schuh, 27. Die Sozialarbeiterin hatte am Vortag beim Bau der Transparente im Haus der Offiziere geholfen.

Syrer demonstrieren in Brandenburg an der Havel vor dem Hauptbahnhof gegen den Krieg in ihrem Heimatland. Quelle: Ina Schidlowski

Die syrische Armee und ihre Verbündeten aus Russland, dem Iran und von der libanesischen Hisbollah haben in den vergangenen Tagen ihre Offensive auf die östlichen Vororte von Damaskus weiter verschärft. Rund 200 000 Zivilisten können das Schlachtfeld derzeit nicht verlassen und sind ebenfalls zum Ziel der Bomben geworden.

Der friedliche Protestmarsch wurde hauptsächlich von den Brandenburgern positiv aufgenommen. Eine ältere Dame forderte zwar lautstark eine „sofortige Heimreise“ der Teilnehmer, aber die Zustimmung war lauter.

„Ich finde die Demo gut“, sagt Matthias Otte. „Die ganze Thematik plätschert etwas an einem vorbei“. Der 32-Jährige fuhr zufällig mit dem Fahrrad vorbei. Für ihn sei es wichtig, dass auf diesen Krieg aufmerksam gemacht werde.

Von Tobias Wagner

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