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Brandenburg/Havel Was der neue Stadtchef alles richten soll
Lokales Brandenburg/Havel Was der neue Stadtchef alles richten soll
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12:46 01.12.2017
Besucherin Solveig Calderin und Kandidat Jan van Lessen schauen auf die Aspekte der dritten Bürgerwerkstatt. Quelle: André Wirsing
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Brandenburg/H

Will die Stadt mehr Auszubildende für die Medizinische Schule gewinnen, dann muss sie für ausreichend bezahlbare Wohnungen, Wohngemeinschaften oder Wohnheime sorgen – wie es beispielsweise das städtische Klinikum für die Studenten der Medizinischen Hochschule tut. Das Krankenhaus braucht zudem einen besseren Personalbemessungsschlüssel und einen Entlastungstarifvertrag, damit die Mitarbeiter auch ihre Arbeit unter erträglichen Bedingungen schaffen. Bei den Kindertagesstätten soll es eine noch reichere Trägerlandschaft geben, möglicherweise könne auch noch einmal darüber nachgedacht werden, wieder eine oder mehrere kommunale Kindertagesstätten einzurichten. Das sind einige Ergebnisse der dritten Bürgerwerkstatt, zu der der parteilose Oberbürgermeisterkandidat Jan van Lessen am Donnerstagabend in das Café Martha in Hohenstücken eingeladen hatte. Diese Runde war den Themen Bildung, Gesundheit und Soziales gewidmet.

In der Diskussion der etwa 40 Gäste hatte es unter anderem die Forderungen und Anregungen gegeben, mehr wohnortnahe Begegnungsstätten für ältere und einsame Menschen einzurichten und die Akzeptanzmöglichkeiten für den Familienpass zu vergrößern.

Van Lessen wiederholte seine Idee eines Bildungszentrums, an dem alle Schulformen an einem Ort vereinigt sind. Auch in Hohenstücken beispielsweise soll es wieder eine weiterführende Schule geben. Über die Verkehrsbetriebe könne die Stadt auch dafür sorgen, dass die Krankenhäuser und Medizinischen Versorgungszentren besser für alle Menschen erreichbar sind.

Zu seinen Themen hielt der Kandidat ein kurzes Impulsreferat, um sogleich in die Diskussion einzutreten, an der sich die Gäste rege beteiligten. Die Anregungen wurden auf große Tafeln geschrieben. Am Ende durften die Besucher mit Hilfe von Klebepunkten festlegen, welche Themen ihnen besonders wichtig sind. Da ging es vor allem um das Klinikum, um die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter sowie die Aufenthaltsqualität der Patienten. Angesprochen wurde auch der Mangel an bestimmten Fachärzten in der Stadt, beispielsweise Lungenärzte. Van Lessen gab ehrlich zu, dass er beispielsweise auf Letzteres auch als Oberbürgermeister relativ wenig Einfluss habe, weil die Zulassungen nicht in der Stadt geregelt werden, sondern bei den Kassenärztlichen Vereinigungen. Auch beim Thema Kleingärten konnte er nicht alle speziellen Fragen beantworten, versprach aber, dies schnell nachzuholen.

Interesse gab es bei den Gästen auch an der Person Jan van Lessen. Der 62-jährige Volljurist gab bereitwillig Auskunft und betonte, dass er in „meiner 30 Jahre währenden Tätigkeit bei der Commerzbank nicht als Investment-Banker, sondern im Filialgeschäft zwischen Brandenburg und Cottbus unterwegs“ war. Lob erntete er für sein engagiertes Wirken in der Bürgerinitiative Packhof - er gab dieses sogleich an seine Mitstreiter Hanswalter Werner und Erhard Gottschalk weiter.

Van Lessen kündigte an, weitere Veranstaltungen in dem Werkstattformat anzubieten. „Sie bekommen demnächst auch einen Weihnachtbrief von mir, Handzettel und der Internetauftritt folgen in den kommenden Tagen.“

Von André Wirsing

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