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Brandenburg/Havel Weihnachtsboule am dritten Advent
Lokales Brandenburg/Havel Weihnachtsboule am dritten Advent
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20:14 09.12.2015
Der Bouleplatz in Lehnin wurde erst im September 2015 eingeweiht. Quelle: Christine Lummert
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Kloster Lehnin

Premiere in Lehnin: Auf dem im September eingeweihten Bouleplatz auf dem Markgrafenplatz ist am Sonntag, 13. Dezember, von 10 bis 16 Uhr ein Weihnachtsturnier geplant. Teilnehmen kann dabei jeder – egal ob jung oder alt, egal ob Anfänger oder erfahrener Spieler. Neben dem sportlichen Teil ist zudem ein kleiner Markt mit Essens- und Getränkestand vorgesehen.

„Der Tourismusverein macht den Markt und ich habe den Hut auf für das Bouleturnier“, sagt Rudolf Sickel, der seit Eröffnung des Platzes jeden Sonntag zum gemeinsamen Spielen auf den Markgrafenplatz einlädt und Neulingen gern die Spielregeln erklärt. „Das wird sehr gut angenommen“, erzählt Sickel. „Wir haben regelmäßig um die 20 Teilnehmer.“ Im Vordergrund stünden der Spaß am Spiel sowie das gesellige Zusammensein.

Kostenlose Teilnahme, auch für Kurzentschlossene

Auch am dritten Advent soll das so sein. Dann kann jeder, der möchte, mitmachen und eine ruhige Kugel in der Lehniner Ortsmitte schieben. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung wird zur besseren Planung erbeten. Kurzentschlossene können sich jedoch auch noch spontan vor Ort in die Teilnehmerliste eintragen. Boulekugel sind vorhanden, wer eigene hat, kann diese aber gern mitbringen.

Möglichst nah ans Schweinchen

Beim Boule treten einzelne Spieler oder Mannschaften gegeneinander an.

Das Ziel ist es, mit den eigenen Kugeln möglichst nah an die kleinere Zielkugel, das so genannte Schweinchen, zu gelangen. Dazu werden die Boulekugeln, die üblicherweise aus Stahl sind und zwischen 650 und 800 Gramm wiegen, nacheinander in Richtung der Zielkugel geworfen.

Am Ende gibt es einen Punkt für jede Kugel einer Mannschaft, die näher am „Schweinchen“ liegt als die nächste Kugel des Gegners.

Sonderpreis für die größte Gruppe

Gespielt wird in Mannschaften von bis zu sechs Spielern. Nach jeder Partie werden die Teams dabei neu gemischt. Am Ende werden die Punkte für jeden Teilnehmer einzeln zusammengerechnet. „Es gibt drei Pokale für die Bestplatzierten und einen Sonderpreis für die größte Gruppe“, so Rudolf Sickel. Diesen Extrapreis gewinnt die Nachbarschaft, das Dorf oder der Verein mit den meisten Startern.

Wer vor dem Turnier noch ein bisschen trainieren möchte, kann jederzeit auf dem vier mal elf Meter großen Spielfeld üben. Die passenden Boulekugeln können ohne Gebühr in der Tourist-Information am Markgrafenplatz oder im Hotel Markgraf ausgeliehen werden. Anmeldungen für das Turnier nimmt Rudolf Sickel per E-Mail (rudolf.sickel@berlin.de) entgegen.

Von Norman Giese

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