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Brandenburg/Havel Erhöhte Wachsamkeit, aber keine Panik
Lokales Brandenburg/Havel Erhöhte Wachsamkeit, aber keine Panik
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08:40 28.11.2015
Die Kinder sollen den Weihnachtsmarkt in Ruhe genießen können. Quelle: Jacqueline Steiner
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Brandenburg an der Havel

Wegen der Terroranschläge von Paris herrscht auf den großen Weihnachtsmärkten in Berlin von Behördenseite erhöhte Wachsamkeit. Das gilt auch für Brandenburg/Havel und die anderen Regionen der Polizeidirektion Brandenburg West, speziell auch für den Weihnachtsmarkt auf dem Neustädtischen Markt, der am Samstag offiziell eröffnet wird.

Veranstalter Michael Kilian versichert, dass in diesem Jahr in Abstimmung mit der Polizei besondere Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden seien. Dazu gehören sehr kurze Alarmierungswege.

Wie Polizeisprecher Oliver Bergholz auf Anfrage mitteilt, sind alle Polizeiinspektionen und Einsatzkräfte der Polizeidirektion West „sensibilisiert“. „Wir stehen in engem Kontakt mit allen Sicherheitsbehörden und analysieren mehrmals täglich die aktuelle Lage“, erklärt der Beamte.

. Bezogen auf Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte führe die Polizei „lageangepasste Maßnahmen“ durch, die den besonderen Sicherheitsanforderungen entsprechen. Einzelheiten und Details möchte die Polizei mit Rücksicht auf die Wirksamkeit unserer Maßnahmen nicht preisgeben. Einer Dauerbestreifung des Weihnachtsmarktes auf dem Neustädtischen Markt soll es jedenfalls nicht geben.

Für die Bürger gelte, dass Aufmerksamkeit und Wachsamkeit immer gute Begleiter seien. Panikmache hält die Polizei dagegen für „vollkommen fehl am Platze“. An der abstrakten Gefährdung der vergangenen Monate habe sich nichts geändert. Konkrete Gefahrenhinweise lägen der hiesigen Polizei nicht vor.

Von Jürgen Lauterbach

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