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Weiter keine Spur von vermisstem Segler

Brandenburg an der Havel Weiter keine Spur von vermisstem Segler

Von dem seit Mittwochabend vermissten Segler auf dem Plauer See bei Brandenburg fehlt weiter jede Spur. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Die intensive Suche nach dem 55-Jährigen, der aus Sachsen-Anhalt stammen soll, wurde eingestellt. Ortsvorsteherin Ines Budick rechnet mit einer großen Suchaktion der Segler aus Kirchmöser am Wochenende.

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Wasserschutzpolizisten und Taucher der Berufsfeuerwehr Potsdam starteten am Donnerstagnachmittag ihre intensive Suche auf dem Plauer See nach dem vermissten Segler.

Quelle: Volkmar Maloszyk

Brandenburg/H. Betroffenheit in Kirchmöser: Vom dortigen Eisenbahner-Segel-Club aus brach der vermisste Segler bei schwacher Brise am Mittwochmittag zu einem Segeltörn auf dem Plauer See auf. Noch immer gebe es keine Spur von dem 55-Jährigen, sagt Polizeisprecher Oliver Bergholz. Am Donnerstag war mit Hochdruck nach dem Vermissten gesucht worden. Die intensive Suche sei mittlerweile eingestellt worden, so Bergholz.

Wie die Polizei mitteilte, waren Taucher der Berufsfeuerwehr bis 21.15 Uhr daran beteiligt. Sie suchten den Bereich der Insel Wusterau und Halbinsel Buhnenwerder ab. Um 21.30 kamen Wasserortungshunde zum Einsatz. Doch sie nahmen keine Witterung auf. Die Polizei geht mittlerweile von dem Schlimmsten aus. Die Familie des Seglers wird von einem Notfallseelsorger betreut. Der Mann war nach MAZ-Recherche Gastsegler und stammt aus dem Jerichower Land. Das Boot, eine kleine Jolle des Typs Flying Fish, ist mittlerweile von Kriminaltechnikern untersucht worden. Es fanden sich jedoch keine Spuren, die auf einen Unfall hinweisen.

Der Segler war von seinen Eltern am Mittwochabend vermisst gemeldet worden, nachdem er nicht von seinem Törn zurück gekehrt war. Am Donnerstagmorgen fanden Zeugen die an Land getriebene unbeschädigte Jolle in Höhe des Zeltplatzes Margaretenhof. Ein Polizeihubschrauber stieg daraufhin auf. Zu diesem Zeitpunkt hofften die Ermittler, dass sich der Segler nur in einer hilflosen Lage befände. Mittlerweile gebe es keinen Hinweis darauf, dass es der Mann an Land geschafft habe, sagt Bergholz.

Die Wasserschutzpolizei bleibt weiter verstärkt am Plauer See im Einsatz. Ines Budick, Ortsvorsteherin von Kirchmöser, sagte der MAZ: „Ganz sicher werden am Wochenende viele Segler von ihren Booten aus den Vermissten suchen.“

Von Marion von Imhoff

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