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Weniger Arbeitslose, mehr Jobs

Quote in Brandenburg an der Havel erstmals einstellig Weniger Arbeitslose, mehr Jobs

Die Arbeitslosenquote in der Stadt Brandenburg und den umliegenden Gemeinden ist im Juni auf 9,9 Prozent gesunken. „Sie ist damit zum ersten Mal seit 20 Jahren einstellig“, erklärt Christine Ante, die die Brandenburger Geschäftsstelle der Arbeitsagentur leitet. Erstmals sind weniger als 6000 Menschen im Geschäftstellenbereich ohne Arbeit.

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Quelle: dpa

Brandenburg an der Havel. Der Bestand an Arbeitslosen im gesamten Geschäftstellenbereich liege erstmals unter der 6000-Grenze. Demnach hat die Behörde im Juni 5893 arbeitslose Bürger registriert. Das sind 171 weniger als im Mai und 695 weniger als im Vorjahresmonat. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Arbeitsmarktbericht hervor. Auffällig: Bei Jugendlichen unter 25 Jahren und bei Frauen ging die Arbeitslosigkeit stärker zurück als bei Männern.

Auch in der Havelstadt selbst ist die Arbeitslosigkeit erneut gesunken. „Sie entwickelt sich zum Sommer hin weniger dynamisch, aber weiterhin günstig“, schätzt der neue Jobcenter-Chef Michael Glaser ein. Mitte Juni waren 4379 Brandenburger ohne Job gemeldet. Das sind 120 weniger als im Mai und 517 weniger als ein Jahr zuvor. Die Arbeitslosenquote liegt hier bei 11,6 Prozent und somit 0,3 Prozent unter dem Mai-Wert. Vor einem Jahr waren in Brandenburg noch 4896 Frauen und Männer arbeitslos. Die Quote lag damals bei 12,9 Prozent.

Im Vergleich

Einstellig ist die Arbeitslosenquote im Juni auch in den anderen vier Geschäftsstellenbezirken der Arbeitsagentur Potsdam. Dort bewegen sie sich nur zwischen 8,7 Prozent (Luckenwalde) und 5,1 Prozent (Zossen).
Im Vergleich zum Vorjahresmonat nahm die Zahl der Arbeitslosen zwischen 10,5 Prozent (Brandenburg) und 3,6 Prozent (Bad Belzig) ab.

Christine Ante führt den Rückgang unter anderem auf die positive Arbeitsmarktentwicklung und den anhaltend hohen Bedarf an Arbeitskräften zurück. Vor allem in den Bereichen Gesundheit, Pflege, Kfz, Büro, Metall, Callcenter. „Mitunter ist die Besetzung der Stellen schwierig“, sagt sie. In ihrem Bereich seien 400 Stellen im Bestand – 37 mehr als im Vorjahr.

Auch die Zahl der arbeitslosen Hartz-IV-Empfänger ist rückläufig. Im Beritt der Geschäftsstelle waren es 106 weniger als im Mai und 371 weniger als im Juni 2014. Ähnlich ist die Tendenz in der Stadt. An arbeitsmarktpolitischen Instrumenten wurde laut Glaser besonders die „Aktivierung und berufliche Eingliederung“ gesteigert. „Das zeigt, dass mehr Aufwand betrieben werden muss, um arbeitslose Menschen für den Arbeitsmarkt fit zu machen.“

Von Claudia Nack

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