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Wenn die Piraten mit den Elfen Spuren lesen

Waldfasching im Brandenburger Krugpark Wenn die Piraten mit den Elfen Spuren lesen

Fasching im Krugpark ist nicht nur Feiern. In der Umweltbegegnungsstätte geht es um den Umgang mit der Natur und ums Lernen – und dies alles möglichst praxisbezogen. Geschichtskenntnisse zum Räuber Habakuk Schmauch sind auch von Vorteil.

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Ein kleiner Samurai auf der Schaukelbrücke.

Quelle: Foto: Christine Lummert

Brandenburg/H. Im Wald waren die Räuber los und viele kleine Elfen, Superhelden, Piraten und Prinzessinnen waren ihnen auf den Fersen. Beim traditionellen Kinderfasching im Krugpark drehte sich in diesem Jahr alles um die Legende der Räuberhauptmanns Habakuk Schmauch, der einst rund um Brandenburg sein Unwesen getrieben haben soll.

„Wir suchen uns immer ein neues Thema für unseren Fasching aus und gestalten für die Kinder ein Programm, bei dem sie nicht nur etwas über die heimische Natur lernen können, sondern auch ein bisschen Abenteuerluft schnuppern“, erklärt Andrea Kausmann, die Leiterin des Krugpark-Naturschutzzentrums.

Rund um die Umweltpyramide gab es Kaffee und Kuchen, Stockbrot und Würstchen am Lagerfeuer sowie Bewegungs- und Geschicklichkeitsspiele, die Kindern und Eltern gleichermaßen Spaß machten. Die meisten zog es aber hinaus in den Wald, um bei der Familienrallye an verschiedenen Stationen Puzzleteile zu sammeln, die in der richtigen Zusammensetzung ein Ausmalbild ergaben, dass am Ende sogar mit einem kleinen Preis belohnt wurde. Bücher, Bastelspiele und Spielzeuge warteten da auf neue Besitzer, aber dafür mussten die Kinder etwas tun.

Auf dem Rundweg durch den Wald galt es Wissensfragen zur Natur und zur Geschichte von Räuberhauptmann Habakuk Schmauch zu beantworten. Bei den ganz Kleinen durften die Eltern mithelfen. Die achtjährige Amila und ihre kleine Schwester Amira (4) im Tigerkostüm, waren vor allem vom Klettern auf der Schaukelbrücke begeistert. Dieser wacklige Weg führte zur Räuberhütte, in der Andrea Kausmann schon mit kleinen Denksportaufgaben wartete. „Die Kinder können Tierstimmen erraten und nur durch Tasten und Befühlen herausfinden, dass in kleinen Stofftaschen zu Beispiel Moos oder Kienäpfel versteckt sind.“

Auf dem Weg zum Bogenschießen wuselten die Kinder auf der Suche nach Tierspuren durch den Wald. „Das Thema Räuber haben wir das auf die Fährtensuche übertragen, denn die Kinder sollen so Dachs, Marder und Fuchs unterscheiden lernen.“ lum

Von Christine Lummert

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