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Wer ist der Mann am Kreuz?

Diskussion im Gemeinderaum Wer ist der Mann am Kreuz?

Die Einladung zu der Diskussion in Brandenburg an der Havel verblüfft: Ein in Stein geritztes heidnisches Spottkreuz auf dem Palatin in Rom aus der Zeit um 200 n.Chr. Zeigt einen Esel am Kreuz und einen Mann davor mit erhobener Hand. Dazu in griechischer Schrift: „Alexamenos betet (seinen) Gott an.“ Die kleine Provokation ist gewollt.

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Das Plakat für den Diskussionsabend.

Quelle: promo

Brandenburg/H. Die Einladung verblüfft: Ein in Stein geritztes heidnisches Spottkreuz auf dem Palatin in Rom aus der Zeit um 200 n.Chr. Zeigt einen Esel am Kreuz und einen Mann davor mit erhobener Hand. Dazu in griechischer Schrift: „Alexamenos betet (seinen) Gott an.“

Die kleine Provokation ist gewollt: Schließlich soll an diesem Dienstag ab 19 Uhr in den Gemeinderäumen der Katholischen Gemeinde Heilige Dreifaltigkeit diskutiert werden „Wer ist der Mann am Kreuz – Das kleine 1 x 1 des Christentums“. Zu einem Impulsreferat konnte Ernst Pulsfort gewonnen werden, er war Geistlicher Rektor der Katholischen Akademie Berlin und führt derzeit die Sankt-Laurentius-Gemeinde in Berlin-Mitte. Pulsfort engagiert sich bereits seit 2012 für syrische Flüchtlinge, beschäftigt sich unter anderem mit dem Verhältnis von Islam und Demokratie. Schon seit vielen Jahren spricht er in Universitäten oder in Kunsthallen zu Themen wie Vermittelbarkeit und Unmittelbarkeit des Glaubens „Glaube muss vernünftig sein – zwischen Aufklärung und Mystik“.

„Wir wollen ein niederschwelliges Angebot unterbreiten an Menschen, die der Religion fern stehen, gar keine haben oder einer anderen Religion angehören“, sagt Hanswalter Werner, der bereits als Gemeindemitglied gemeinsam mit Pfarrer Matthias Patzelt und Gemeindereferentin Bärbel Käding am Umsetzen der Idee wirkt. Werner wird den Abend auch moderieren, nach dem kurzen Referat dürfen alle Besucher fragen und diskutieren. „In Zeiten fundamentaler Umbrüche bietet dieser Abend die Gelegenheit, sich über die Rolle und Bedeutung von Religion und hier vor allem über das Christentum zu informieren, zu diskutieren sowie unterschiedliche Ansichten und Meinungen zu erfahren.“

Es gibt auch einen Imbiss, bei dem die Gespräche auf persönlicher bene fortgesetzt werden können.

Von André Wirsing

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