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Werkstatt der Lebenshilfe wächst weiter

Brandenburg an der Havel Werkstatt der Lebenshilfe wächst weiter

Die Lebenshilfe Werkstatt gGmbH bringt 215 Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen an vier Standorten in der Stadt Brandenburg in Arbeit. Da geht es unter anderem um einen Gebraucht-Buchhandel, um ein Grünarbeiten-Team und um einen Getränkemarkt mit besonderem Zusatzservice.

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Elke Triebel (links) und Cornelia Musall bedienen im Getränkemarkt, hier mit Geschäftsführer Dirk Michler.

Quelle: JACQUELINE STEINER

Brandenburg/H. Der Verein Lebenshilfe Brandenburg-Potsdam hat ein richtiges Unternehmen in der Stadt aufgebaut und gibt Menschen mit Beeinträchtigungen Arbeit an nunmehr vier Standorten in der Stadt: In der Potsdamer Landstraße 11, in der Wredowstraße 6, Am Gallberg 1A sowie in der Warschauer Straße 11 arbeiten 215 Frauen und Männer. 150 Menschen werden in Wohnprojekten betreut, insgesamt kümmern sich rund 150 Lebenshilfe Mitarbeiter um ihr Wohlergehen. Das Leistungsspektrum reicht von Frühförderung über Familienberatung, Freizeitsport, betreutes Wohnen bis zum ambulanten Pflegedienst.

Die Arbeitsstätten sind in einer gemeinnützigen GmbH zusammengefasst – der Lebenshilfe Werkstatt gGmbH. Diese veranstaltet am kommenden Dienstag, 25. April, von 10 bis 17 Uhr einen Tag der offenen Tür an allen vier Standorten. „Wir wollen unser ganzes Spektrum zeigen, wie man Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen in richtige Arbeit bringen kann“, sagt Geschäftsführer Dirk Michler.

So werden sich die Mitarbeiter des Schmökerhöker-Projektes in der Warschauer Straße genauso an ihren Arbeitsplätzen präsentieren wie die Grünpflegeabteilung mit ihrem kompletten Maschinenpark in der Potsdamer Straße oder das Team des Getränkemarktes am Gallberg.

Das Gebäude, das bis vor einigen Monaten auch vom Stadtsportbund mit genutzt wurde, ist bereits renoviert, eingezogen sind in den Bürotrakt der Pflegedienst und die Frühförderung.

Der Getränkemarkt ist komplett neu sortiert, die Eingangsfront ist von Graffiti-Künstlern gestaltet, das bunte Flaschensignet findet sich ebenfalls auf dem Lieferwagen, der den Kunden die Getränke nach Hause bringt, die Mitarbeiter tragen die Kisten bis in die Wohnung. „Wir beliefern inzwischen nicht nur Senioren, die selbst nicht mehr Getränke schleppen können, sondern auch Praxen und Bürogemeinschaften“, sagt Michler.

Ebenfalls gibt es den Lieferservice für Familienfeiern, sogar mit Getränken auf Kommissionsbasis – was nicht verbraucht ist, wird wieder abgeholt. Berechnet wird nur das Konsumierte. Ebenso stehen komplette Bierzeltgarnituren zum Verleih. In naher Zukunft wird ein moderner Leergutautomat angeschafft.

Mehr als 100 Sorten Bier – auch internationale Marken – gibt es neben unzähligen Softdrinks und Erfrischungsgetränken, Mixturen und Energydrinks zu kaufen . Der Lebenshilfe-Getränkemarkt ist komplett ausgestattet wie jeder andere auch – als Zusatzleistung tragen die Mitarbeiter auf Wunsch alle erworbenen Getränke auch bis zum Kofferraum des Kundenwagens.

Von André Wirsing

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