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Brandenburg/Havel Kurs auf die Ehe: Wieder mehr Hochzeiten in Brandenburg
Lokales Brandenburg/Havel Kurs auf die Ehe: Wieder mehr Hochzeiten in Brandenburg
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15:13 14.01.2019
Jacqueline Steiner und Andreas Bödiger sind eines von mehr als 300 Brandenburger Paaren, die 2018 geheiratet haben. Quelle: Helena Bödiger
Brandenburg/H

In Brandenburg/Havel sind im vergangenen Jahre fast doppelt so viele Bürger der Stadt gestorben, wie Neubürger geboren wurden. Das geht aus den amtlichen Statistiken des Rathauses hervor, über die Stadtsprecherin Angelika Jurchen auf Anfrage berichtet.

In der Stadt wurden im abgelaufenen Jahr jeweils 512 Jungen und Mädchen geboren – darunter 23 Hälfte Zwillingspaare: drei Jungen- zwölf Mädchen- und acht gemischte Paare. Gut die Hälfte dieser Kinder, nämlich 556, sind Neubürger der Stadt.

Die übrigen Jungen und Mädchen wurden zwar im städtischen Klinikum geboren, leben aber mit ihren Eltern in den umliegenden Städten und Gemeinden geboren. Die Geburtenzahl zeigt also erneut nach oben. 2017 hatte die Verwaltung 960 Geburten und 549 Neubürger gemeldet.

Ebenfalls im vergangenen Jahr wurden 1291 Sterbefälle in der Stadt amtlich beurkundet, 31 mehr als im Jahr zuvor. 932 der verstorbenen Menschen waren Brandenburger Bürger.

Das Standesamt hat 311 Ehen geschlossen, das sind 17 mehr als im Jahr zuvor. Sechs gleichgeschlechtliche Paare sind die Ehe eingegangen, vier weibliche und zwei männliche. Acht Lebenspartnerschaften hat das Standesamt in Ehen umgewandelt.

Die Standesbeamtinnen haben zudem 487 Scheidungen registriert.

Die vorläufig ermittelte Zahl der Einwohner, die 2018 eine Haupt- oder eine Nebenwohnung in Brandenburg/Havel hatten, lag bei 74.786 – 37.682 Frauen und 37.104 Männer. Das sind knapp 850 weniger als vor einem Jahr.

Die Stadtverwaltung hat 3165 zugezogene Frauen und Männer registriert, die im vergangenen Jahr ihren Hauptwohnsitz in der Stadt genommen haben und 335 Bürger, die neu mit einer Nebenwohnung gemeldet sind.

2356 Menschen mit Hauptwohnung und 297 mit Nebenwohnung haben Brandenburg/Havel verlassen. Es sind somit etwa hundert Zu- und Wegzüge weniger zu verzeichnen als im Jahr 2017.

Von Jürgen Lauterbach

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