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Brandenburg/Havel Wiederbelebung für die Wochenmärkte
Lokales Brandenburg/Havel Wiederbelebung für die Wochenmärkte
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00:25 08.06.2015
Die Stadt hat die Wochenmärkte neu vergeben. Quelle: Archiv/Steiner
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Brandenburg an der Havel

 „Wir hatten die vier Standorte ausgeschrieben und denjenigen einen Bonus eingeräumt, die sich für alle zusammen bewerben“, sagt Fred Ostermann. Er leitet in der Verwaltung die Fachgruppe Tourismus und Stadtmarketing.

Bedingungen waren auch formuliert: Der Markt auf dem Katharinenkirchplatz sollte dienstags, donnerstags und freitags geöffnet sein, der neue Standort am Nicolaiplatz mittwochs und sonnabends. „Wir sehen das als gegenseitige Ergänzung, keiner der beiden Standorte soll geschwächt werden.“ Der Markt an der Werner-Seelenbinder-Straße soll von Dienstag bis Sonnabend offen sein, der am Tschirchdamm von Dienstag bis Freitag.

Verhandeln will Ostermann mit den Betreibern noch über die Marktzeiten, sonnabends von 8 bis 12 Uhr steht bereits fest. An den Wochentagen soll von 8 bis 14 oder 15 Uhr mindestens Betrieb sein. „Wenn es gemeinsames Ziel ist, möglichst viel Frischeprodukte anzubieten, müssen wir auch Regelungen finden für die Tage, an denen es 30 Grad und mehr warm ist“, sagt Ostermann.

„Das Thema Wochenmärkte in der Stadt war uns so wichtig, dass wir es im Gewerbeverein und im Umfeld von Havelfest und Weihnachtsmarkt immer wieder diskutiert haben. Schließlich haben wir uns um das Betreiben selbst bemüht, damit wir auch Synergien schöpfen können“, sagt Kilian. So sollen neben den professionellen Händlern viel mehr Direkterzeuger gewonnen werden, die beispielsweise auch Landwirtschaft im Nebenerwerb betreiben. Das stelle besondere Herausforderungen.

Nicht jeder will und kann sich eigene Stände oder Wagen leisten – die Betreiber denken beispielsweise darüber nach, Stände zu vermieten oder bei der Transportlogistik zu helfen. „Wir haben auch besondere Veranstaltungen im Blick, beispielsweise Spezialmärkte wie ,Alles rund um Fisch’ oder ,Kinderbekleidung komplett’.“ Kilian will Leben in die Stadtteile bringen, „besonders der neue Nicolaiplatz muss aktiviert werden“.

Kilian und Minuth sind in der Stadt und in der potentiellen Händlerschaft gut vernetzt, nicht allein in der Stadt, sondern auch in der Region. Ostermanns Verwaltungsteam will zusätzlich unterstützen, beispielsweise Infoblätter für die Händler erarbeiten.

Von André Wirsing

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