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Brandenburg/Havel Aus Knöllchen werden Wildblumen
Lokales Brandenburg/Havel Aus Knöllchen werden Wildblumen
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12:07 17.04.2019
Parken ist am Triglafweg nur im gekennzeichneten Bereich für eine Stunde möglich. Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Uwe Schwarz hat großes Pech gehabt: Am 30. März war er Gast des Frauenlaufes auf dem Marienberg, stellte seinen Volkswagen im Triglafweg ab, da, wo schon eine ganze Reihe von Autos stand. Er orientierte sich am Parkschild und legte vermeintlich ordnungsgemäß ein Parkscheibe hinter die Frontscheibe. „Als ich innerhalb der erlaubten Stunde zurückkehrte, hatten beinahe alle Autos einen blauen Zettel am Scheibenwischer, mit der Ankündigung, dass bald Post vom Ordnungsamt käme.“

So war es dann auch: 30 Euro soll er zahlen für eine Ordnungswidrigkeit, Parken auf dem Grünstreifen. „Aber ein Grünstreifen ist dort schon lange nicht mehr zu sehen“, wehrt sich Uwe Schwarz. Nicht umsonst hätten alle an dieser Stelle geparkt.

„An dem Tag des Frauenlaufs haben ganz viele Autofahrer gestanden, wie und wo sie wollten“, sagt der für den Ordnungsamts-Außendienst zuständige Fachgruppenleiter Sebastian Hennig von der Straßenverkehrsbehörde. „Das Parken ist nur oberhalb des Schildes erlaubt, aber nicht unterhalb. Wir haben jüngst die zulässige Parkzeit von zwei auf eine Stunde heruntergesetzt, damit der Triglafweg nicht mehr von Marienbad-Gästen zugeparkt wird, die sich die 1,50 Euro fürs Parkhaus sparen wollen.“ Der Bereich unterhalb des Schildes sei früher mit Holzpollern versperrt gewesen, doch sind die zwischenzeitlich durchgefault und wurden weggenommen.

„Wenn es ein Grünstreifen sein soll, dann muss der doch auch als solcher erkennbar sein. Dann soll die Stadt dort wieder rasen ansäen, damit sich keiner mehr irrtümlich hinstellt“, fordert Uwe Schwarz. Gute Idee, findet Sebastian Hennig. „Deutscher Rasen ist aber zu langweilig. Im Interesse der Bienen und anderen Insekten würden mir Wildblumen besser gefallen. Er hat im Rathaus Kontakt zu Bernd Prieß von der Fachgruppe Umwelt und Naturschutz aufgenommen und ist offene Türen eingerannt. „Das machen wir gerne, vielleicht sogar als Aktion gemeinsam mit einer Schulklasse. In vielen Schulen sind jetzt im Frühjahr Projekttage. Es wäre schön, wenn sich eine Klasse bei mir melden würde“, sagt Prieß.

Interessierte Klassen und Lehrer können per E-Mail Kontakt aufnehmen unter bernd.priess@stadt-brandenburg.de.

Von André Wirsing

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