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Brandenburg/Havel Wilder Westen an der Buckau
Lokales Brandenburg/Havel Wilder Westen an der Buckau
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16:27 23.07.2017
Lutz Hartkopf mit dem Nachbau einer Artillerie-Kanone aus Bürgerkriegszeiten. Quelle: Christine Lumemrt
Brandenburg/H

Das Festgelände an der Neuen Mühle verwandelte sich am vergangenen Wochenende wieder in ein Paradies für Liebhaber des Country- und Western-Lifestyles. Feine Damen in wallenden Kleidern mit reichlich Spitzen und Rüschen sowie stattliche Herren in elegantem Anzug, zu dem der Stetson-Hut nicht fehlen durfte, sorgten für die richtige Atmosphäre.

Beim Line -Dance war auch das Pubikum gefragt. Quelle: Christine Lummert

Die Mitglieder der Brandenburger Country Clubs organisierten schon zum 20. Mal das bunte Spektakel, an dem nicht nur die Gastgeber ihre Leidenschaft für die Zeit auslebten in der die amerikanischen Nord- und Südstaaten ihren Bürgerkrieg ausfochten. Hunderte Besucher tummelten sich auf dem Festplatz nahe der Buckau. Die einen stilecht im Kostüm, die anderen in zivil, aber mit der Möglichkeit sich vor Ort an verschiedenen Ständen ganz nach Country-Lebensart einzukleiden. „Das Programm auf der Bühne startete am Freitagabend mit einem Auftritt der Band Nameless“, berichtete Frank Paul, der Vereinsvorsitzende der Brandenburger Country Clubs. Echte Fans nutzten die Möglichkeit, das ganze Wochenende als Camper auf dem Festgelände zu verbringen und das nicht nur im bequemen Wohnwagen.

Tänzer des Brandenburger Country Clubs in Aktion Quelle: Christine Lummert

Lutz Hartkopf gehört zu einer Gruppe von sogenannten Reenactern aus Magdeburg, die das ganze Wochenende über nicht nur in den Uniformen der Bürgerkriegsarmeen gekleidet waren, sondern auch gleich in den dazugehörigen Zelten übernachteten. In diesem Weiß-Camp, das seinen Namen von der Farbe der einfachen Zeltbahnen hat, unter denen die Reenacter nächtigen, schauten auch gerne die Festbesucher vorbei, um ein bisschen von der besonderen Atmosphäre mitzunehmen. Den Hobby-Soldaten um Hartkopf kam beim Country-Weekend zudem eine besondere Rolle zu. „Wir kündigen jeden besonderen Programmpunkt mit unserem Drei-Pfünder an“, erklärte er. Scharf geschossen wurde natürlich nicht, aber das Böllern aus der originalgetreu nachgebauten Artillerie-Kanone aus der Bürgerkriegszeit machte Lärm genug.

Reenacter in Uniformen aus der Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges. Quelle: Christine Lummert

Diese besondere Ankündigung genossen nicht nur die Tänzer des gastgebenden Country Clubs, die am Samstag gleich vier Mal in verschiedenen Kostümen auf der Tanzfläche besonders mitreißende Country-Choreografien zeigten. „Extra für unser Jubiläum zeigt auch eine Tanzgruppe aus Brandenburg irische Tänze“, erklärte Paul. Zwischen den Auftritten war das Publikum gefragt, das die Einladung zu Tanz gerne annahm. Als Line-Dancer drehten sie sich den ganzen Tag lang auf dem Tanzboden zur Musik von Chili, der Live Light Band und dem aus den USA angereisten David Lee Howard.

Von Christine Lummert

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