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Brandenburg/Havel Willkommen in der „MARK“: Neue Ausstellung in der Kunsthalle Brennabor
Lokales Brandenburg/Havel Willkommen in der „MARK“: Neue Ausstellung in der Kunsthalle Brennabor
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16:37 02.05.2018
Neue Ausstellung in der Kunsthalle Brennabor. Der iranische Künstler Mehrdad Mobasseri setzte sich bei der Ideenfindung des Titels durch. Quelle: J. Steiner
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Brandenburg/H

Die Idee ist so einfach wie wirkungsvoll. „MARK“ heißt die aktuelle Ausstellung in der Kunsthalle Brennabor in Brandenburg an der Havel. Der iranische Künstler Mehrdad Mobasseri setzte sich bei der Ideenfindung des Titels durch. „Demokratische Entscheidungsfindung“, wie alle Beteiligten sagen. Im Fontane-Jubiläumsjahr sind natürlich schnell die Parallelen gezogen: Wanderung durch die Mark Brandenburg. „Für neue Kunst ist man immer in Bewegung“, schrieb einst der große Dichter.

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„MARK“ heißt die aktuelle Ausstellung in der Kunsthalle Brennabor in Brandenburg an der Havel. Der iranische Künstler Mehrdad Mobasseri setzte sich bei der Ideenfindung des Titels durch.

Gewandert im weitesten Sinne des Wortes (politische Flucht, finanzielle Gründe, Neugier auf neue Orte) sind die zehn Künstler dieser Ausstellung. Acht Frauen und zwei Männer, angereist und angekommen aus nah und fern, aus Potsdam, Teheran, Italien und der Uckermark, aus Sachsen und Polen. Mit sehr verschiedenen Techniken wollen sie Kunstinteressierte erreichen, mit Fotografie, Ölmalerei, Skulptur und Videoinstallation. Stille und bewegte Bilder sind zu betrachten. Sie alle verbindet die ehrliche, oft nicht leichte Suche nach dem richtigen Weg.

Ein faszinierender Ort mit wechselvoller Geschichte

Kurator Christian Kneisel hat klug diese zehn Künstlerinnen und Künstler ausgewählt, die die faszinierende Kunsthalle zu einem Ort der Begegnung machen. Kulturinteressierte Brandenburger kennen die wechselvolle Geschichte in den Brennabor-Räumen.

Das Hin und Her, Hoffen und Bangen, die Finanzierung zu sichern, Tiefpunkt die Schließung im Jahr 2016. Großes Engagement für die Kunstszene der Havelstadt war nötig, um diese architektonisch wertvolle Kunsthalle nicht im Dornröschenschlaf versinken zu lassen.

Zehn Künstler ausgesucht

Christian Kneisel, langjähriger Intendant des Brandenburger Theaters, hat nicht zugesehen, sondern sich seit 2003 ehrenamtlich engagiert. Und er hat viele Mitstreiter gewonnen, denn mit nur 50 000 Euro Jahresetat braucht man neben der Förderung von Stadt und Land zuverlässige Unterstützer.

Spätestens an dieser Stelle gilt es ,den Freundeskreis Kunsthalle Brennabor zu würdigen und die engagierte Arbeit der Mitglieder. So Anja Thurm, die zum Beispiel für den grafisch gelungenen Flyer und Katalog für die Ausstellung „MARK“ verantwortlich zeichnet. Die Potsdamer Video-Künstlerin ist sich sicher: „Brandenburgs Kultur muss und wird wachsen.“

Dass diese lichtdurchfluteten Räume interessant werden, besonders für junge Leute, daran zweifeln die Mitglieder des Freundeskreises nicht. Auch Oberbürgermeister Steffen Scheller (CDU), der zur Vernissage kam, erwähnte die überregionale Bedeutung zeitgenössischer Kunst an diesem Ort.

Anregende Räume für die Kunst

Am 7. Juni dieses Jahres sei offizieller Einweihungstermin des Brennabor-Geländes. Damit sei auch der Startschuss für neue Ausstellungen gegeben. Wenige Städte können ihren Künstlern so anregende Räume für ihre Kunst bieten. Und Berlin ist nicht weit.

„Man trifft sich in der Mark“ – diese Vision verbindet die zehn Künstler der Ausstellung. Die Interpretation hat Kurator Christian Kneisel zu Papier gebracht: „Das brennaboriale Haus, wunderschön und aufgehübscht, beziehen die zehn Wanderburschen und –madeln, unterbrechen ihre Reisen, folgen dem ehrbaren Auftrag, für sechs Wochen als vollendende Baumeisterinnen zu wirken.“

Die Ausstellung MARK in der Kunsthalle Brennabor, Geschwister-Scholl-Straße 10-13 ist von Mittwoch bis Sonntag von 13 bis 18 Uhr zu sehen. Bis zum 8. Juni dieses Jahres.

Von Brigitte Einbrodt

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