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„Wir müssen uns auf andere Sitten einstellen“

Brandenburg an der Havel „Wir müssen uns auf andere Sitten einstellen“

Wilfried Pieper ist Mitbegründer und Geschäftsführer der BIP-Industrietechnik GmbH in Brandenburg/Havel. Das weltweit aktive Unternehmen beschäftigt in Brandenburg 50 Mitarbeiter und international 15. Wilfried Pieper erklärt, was es bedeutet, als Firma international Geschäfte zu machen.

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Geschäftsführer Wilfried Pieper, BIP-Industrietechnik Brandenburg an der Havel

Quelle: Wildgrube

Brandenburg/H. Wilfried Pieper ist Mitbegründer und Geschäftsführer der BIP-Industrietechnik GmbH in Brandenburg/Havel. Das weltweit aktive Unternehmen baut und entwickelt Maschinen und Anlagen für die Radsatzinstandhaltung von Schienenfahrzeugen, Prüf- und Messsysteme, ist außerdem spezialisiert auf Automatisierungstechnik und Trockenfettung. Die seit 1991 bestehende BIP-Industrietechnik beschäftigt in Brandenburg 50 Mitarbeiter und international 15. Wilfried Pieper erklärt, was es bedeutet, als Firma international aktiv zu sein.

Wie hat sich der Export in Ihrem Unternehmen über die Jahre entwickelt?

Wilfried Pieper: Der Export hat sich für unser Unternehmen seit etwa zehn Jahren mit wachsender Quote entwickelt. Erst in Europa, dann in Asien und anderen weltweiten Regionen – überall dort, wo sich die Bahnindustrie als Infrastrukturmaßnahme des jeweiligen Landes entwickelt und modernisiert.

Liegt die Exportquote schon lang bei 75 Prozent?

Diese Quote war ein bisheriger Höchststand in 2015. Wir liegen jetzt durch Umsatzsteigerungen in Deutschland durch neue Produkte bei ca. 60 Prozent Export im Durchschnitt.

Welche Vorteile bietet die Zusammenarbeit mit Betrieben im Ausland?

Die Vorteile liegen natürlich in einer besseren Skalierung des Absatzes der Produkte durch unsere Referenzen in Deutschland.

Ist der Aufwand höher?

Oftmals muss jedoch der technische Aufwand, etwa in der Automatisierung in sogenannten Schwellenländern an die realen Bedürfnisse angepasst werden. Verträge müssen in Englisch abgefasst und das ausländische Steuer- und Zollrecht muss beachtet werden. Wir müssen uns auf andere Mentalitäten und Sitten einstellen, Vertretungen und Netzwerke im jeweiligen Ausland aufbauen.

Ist Ihr Personal auch international?

Wir haben gegenwärtig fünf Mitarbeiter aus anderen Nationen bei uns eingestellt, das ist schon ein Ausdruck von Internationalität. Momentan stellen wir einen zusätzlichen Vertriebsmitarbeiter ein, um die Wachstumsmöglichkeiten, die sich für unsere Produkte bieten, besser zu nutzen.

Von Jürgen Lauterbach

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