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Wobra: Nun droht auch Brandt mit Rücktritt

Zerfällt der Aufsichtsrat? Wobra: Nun droht auch Brandt mit Rücktritt

Nun droht auch der Aufsichtsratsvorsitzende der städtischen Wohnungsgesellschaft Wobra Michael Brandt (CDU) in Brandenburg an der Havel indirekt mit seinem Rückzug aus dem Gremium. Zuvor hatte die Bündnisgrüne Martina Marx ihr Amt abgegeben. Der Grund: verlorenes Vertrauen.

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Michael Brandt

Quelle: J. Steiner

Brandenburg an der Havel. Nun droht auch der Aufsichtsratsvorsitzende der städtischen Wohnungsgesellschaft Wobra Michael Brandt (CDU) indirekt mit seinem Rückzug aus dem Gremium.

„Ich bedauere den Rückzug von Martina Marx aus dem Aufsichtsrat und danke ihr für die geleistete Arbeit. Ich hoffe, dass Frau Marx dem Prozess der Erarbeitung eines Unternehmenskonzeptes aus ihrer Rolle als Stadtverordnete heraus aktiv begleitet.“

„Vertrauen verloren gegangen“

Brandt selbst halte es für wichtig, dass die Gesellschafterin, die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat die Zusammenarbeit neu definieren und die jeweiligen Rechte und Pflichten beachtet werden. „Dazu gehört auch der Umgang mit vertraulichen Dokumenten. Es kann nicht sein, dass die Aufsichtsratsmitglieder unter Androhung von Strafverfolgung an die Verschwiegenheitspflichten erinnert werden, um dann zu lesen, dass die für vertraulich erklärten Dokumente der Presse zur Einsicht überlassen wurden.“

Marx fühlte sich von ihren Rechten beschnitten

Es müsse verloren gegangenes Vertrauen zwischen den Organen neu erarbeitet werden. „Gelingt dies in den nächsten Monaten nicht, stellt sich auch für mich die Frage, ob eine Übernahme von Verantwortung im Aufsichtsrat noch sinnvoll ist“, sagt Brandt.

Am Mittwochabend war die Bündnisgrüne Marx von ihrem Aufsichtsratsposten zurückgetreten, nachdem sie sich in ihren Rechten beschnitten gefühlt hatte. Die Wobra-Geschäftsführung beachte nur Weisungen der Gesellschafterin, nicht aber des gewählten Aufsichtsgremiums, lautet seit längerer Zeit schon die allgemeine Kritik.

Von André Wirsing

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