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Wohnungsbrand in der Tismarstraße

Technischer Defekt als Ursache vermutet Wohnungsbrand in der Tismarstraße

Zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus mit acht Parteien musste die Brandenburger Berufsfeuerwehr am Freitagmittag mit einem Löschzug ausrücken. Im zweiten Obergeschoss stiegen Rauchwolken aus Fenstern in den Himmel. 

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Feuerwehrleute beim Löscheinsatz in der Tismarstraße.

Quelle: Ch. Griebel

Brandenburg/h.. Aufregung am frühen Freitagnachmittag in der Tismarstraße: Zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus mit acht Parteien musste die Brandenburger Berufsfeuerwehr am Freitag gegen 12.50 Uhr mit einem kompletten Löschzug ausrücken.Im zweiten Obergeschoss stiegen Rauchwolken aus Fenstern in den Himmel auf.

Zwei Trupps unter Atemschutz eilten ins Gebäude und löschten mit einem C-Rohr das Feuer, das aus bisher ungeklärter Ursache in einem Wohn-Schlafzimmer einer Drei-Raum-Wohnung ausgebrochen war. Bereits nach 20 Minuten hieß es "Feuer aus!", teilte die Leitstelle am Freitag auf Anfrage der MAZ mit. Menschen wurden zum Glück nicht verletzt, denn zu diesem Zeitpunkt befand sich offenbar niemand im Haus. Um sicher zu gehen und eine Gefährdung von Personen durch die starke Rauchentwicklung auszuschließen, hatte die Feuerwehr auch umliegende Wohnungen geöffnet. "Alle sind weiter nutzbar", teilte die Polizei am Freitag mit. Nachbarn aus dem Hinterhaus hatten die Feuerwehr alarmiert. Hauseigentümer Herbert Rathsack und Verwalter Peter Kreuschmer von der Wohnungsgenossenschaft "Einheit" waren ebenfalls in die Tismarstraße geeilt, um sich bis zum Eintreffen der Mieter um die betroffenen Wohnungen zu kümmern. Für beide war es der erste Brand. Den Schaden können sie noch nicht abschätzen. "Hauptsache ist, dass niemand verletzt wurde, denn materieller Schaden kann ersetzt werden." Kurz nach Beendigung der Löscharbeiten trafen bereits einige Mieter ein. Darunter der 24-jährige Maik Behrends, der über der Wohnung wohnt, in der das Feuer ausgebrochen war. Als er die Nachricht bekam, radelte der im Krankenhaus arbeitende Freiwillige sofort nach Hause. "Ich habe einen Schreck gekriegt, denn ich dachte erst unsere Wohnung wäre auch betroffen." Ihm sei ein Stein vom Herzen gefallen, dass nichts Schlimmeres passierte. "Ich habe die Fenster aufgemacht und erst einmal ordentlich durchgelüftet", erzählt der junge Mann.

Die Brandursache wird nun von Kriminaltechnikern untersucht. Polizeiobermeister Frank Hauck, der am Freitag vor Ort war, kann daher vorerst nur eine Vermutung anstellen: "Wahrscheinlich war es ein technischer Defekt, denn im Zimmer lag ein implodierter Fernseher auf dem Fußboden", so der Polizeibeamte.

na

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