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Wüste Schlägerei mit 3 Promille Alkohol im Blut

Polizist greift nach Dienstwaffe Wüste Schlägerei mit 3 Promille Alkohol im Blut

Drei betrunkene Männer haben sich am Mittwochnachmittag eine Schlägerei geliefert, zu der die Brandenburger Polizei zu dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes gerufen wurde. Noch während die Beamten am Einsatzort in Brandenburg an der Havel ankamen, vernahmen sie die drei Streithähne, die wild miteinander rangen, berichtet die Polizei.

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Quelle: dpa-Zentralbild

Brandenburg/H. Drei betrunkene Männer haben sich am Mittwochnachmittag eine Schlägerei geliefert, zu der die Brandenburger Polizei zu dem Parkplatz des Einkaufsmarktes in der Wilhelmsdorfer Straße gerufen wurde, einem bekannten Treffpunkt von Trinkern. Noch während die Beamten am Einsatzort ankamen, vernahmen sie die drei Streithähne, die wild miteinander rangen, berichtet Polizeisprecher Oliver Bergholz.

Nur mit großen Anstrengungen war es den Beamten anschließend möglich, die Männer zu trennen. Dabei griff ein 33 Jahre alter Brandenburger nach der Dienstwaffe eines Beamten und versuchte ihm, die Waffe zu entreißen. Das vereitelte der Beamte reaktionsschnell.

„Mit einfacher körperlicher Gewalt“ wurde der Mann, wie es heißt, auf den Boden gedrückt und mit Handfesseln fixiert. Der 33-jährige war, offenbar ausgehend von der vorangegangenen Schlägerei, im Gesicht verletzt und musste durch Rettungskräfte behandelt werden.

Währenddessen beleidigte und bedrohte der betrunkene Angreifer die Polizeibeamten. Um weitere Straftaten zu verhindern, wurde der mit 3,17 Promille alkoholisierte Mann ins Polizeigewahrsam gebracht. Auch die anderen beiden Brandenburger Männer wiesen einen hohen Alkoholwert auf. Ein 36 Jahre alter Mann pustete einen Atemalkoholwert von 3,11 Promille, ein 26-jähriger Mann den Wert von 2,76 Promille.

Der letztgenannte Streithahn schien nicht mehr orientiert zu sein und selbstständig gehen zu können. Daher wurde er zur Ausnüchterung ebenfalls ins Polizeigewahrsam der Polizeiinspektion Brandenburg gebracht.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun laut Bergholz wegen dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Von Jürgen Lauterbach

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