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Brandenburg/Havel Wusterwitz: Ein Netz für alle Generationen
Lokales Brandenburg/Havel Wusterwitz: Ein Netz für alle Generationen
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12:54 21.02.2018
Junge Bensdorfer basteln wie die Weltmeister. Quelle: Claudia Nack
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Wusterwitz

Mit DJ, Hits, Hot Dogs und Brause steigt heute Abend die erste Schülerdisco im Wusterwitzer Jugendclub unter Regie von Schulsozialarbeiterin Anne Flechsig, die auch für die offene Jugendarbeit zuständig ist. Unterstützt wird sie von Familienzentrum-Koordinatorin Miriam Wlodarski. Angesprochen seien Zwölf- bis 15-Jährige, weil die diesen Treff besuchen.„Wir hoffen, dass sie Spaß haben“, sagen die jungen Frauen, die mit dem Diakonischen Werk im Landkreis Potsdam-Mittelmark den gleichen Träger haben.

„Das Konzept für die Gemeindesozialarbeit in Wusterwitz steht,“ sagt Wlodarski. Die Schülerdisco sei das erste sichtbare Ergebnis. Neben beiden Frauen saßen bei der Erarbeitung die Götze-Grundschule nebst Ganztagsbereich, die Kita, das Amt Wusterwitz und das Jugendamt des Landkreises im Boot. Die Arbeitsgruppe wurde von Stefan Bestmann vom Europäischen Institut für Sozialforschung aus Berlin moderiert.

„Im Kern gehe es darum, wie für Familien, Kinder, Jugendliche und Senioren im Amtsbereich bedarfsgerechte Angebote geschaffen und dabei zeitliche und personelle Ressourcen genutzt werden können“,erklärt Wlodarski. „Es sollen aber nicht nur gemeinsame Projekte und Veranstaltungen geplant, sondern auch Fachkräfte vernetzt werden.“ Noch sei man in der Findungsphase, habe aber einige Ideen. Ein Fachkräfteteam sei gebildet, dass sich regelmäßig treffe.

Selbsthilfegruppe „Gemeinsam Leben“

„Auch das Familienzentrum wächst mit dieser Idee, die Kinder- und Jugendhilfe sowie Senioren mit im Blick zu haben“, sagt die 29-jährige Sozialpädagogin. Demnächst geplant sei eine Selbsthilfegruppe „Gemeinsam Leben“ für Betroffene und Angehörige von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung, die von der Koordinatorenstelle für Selbsthilfegruppe im Landkreis begleitet werde.

Das Familienzentrum geht ins dritte Jahr. „Ich kann mich nicht beklagen“, sagt Wlodarski, die inzwischen von drei ehrenamtlichen Helferinnen unterstützt wird. So betreut Melanie Krause das am zweiten Freitag im Monat stattfindende Nähcafé, Marlis Schröder bringt sich beim monatlichen Treff „Engagierte Bürger 50 plus“ ein. Neu bei der frühen Hilfe sei das Mittwochsangebot „Gedichte für Wichte“, mit dem beim Reimen, Singen, Spielen und Lesen die Gruppen- und Sprachkompetenz der Vier- bis Achtjährigen gestärkt werden soll. Am besten besucht sei das Familienfrühstück. Außerdem wurden im vorigen Jahr 25 Baby-Begrüßungspakete verteilt.

Freizeittreff in Altbensdorf

„Super angenommen wird jeden zweiten Mittwoch der Freizeittreff in Altbensdorf“, sagt Wlodarski. Derzeit sind es zwölf Kinder aus allen fünf Ortseilen, allerdings machen sich Eltern und Großeltern noch rar. Im Winter wird gebastelt, im Sommer rollt das Spielzeug- und Sportmobil an. „Wir würden auch in andere Dorfgemeinschaftshäuser im Amtsgebiet kommen, bräuchten aber ehrenamtliche Helfer“, sagt sie. In Altbensdorf ist „Tante Rosi“ meist immer dabei. „Kinder sind nach wie vor mein Leben und ich will mich ein bisschen in der Gemeinde einbringen“ sagt Rosemarie Adel, die bis zur Rente 35 Jahre lang Kita-Erzieherin im Ort war.

Von Claudia Nack

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