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Wusterwitz: Feuer durch technischen Defekt

Containerbrand an der Schleuse Wusterwitz: Feuer durch technischen Defekt

Feuerwehreinsatz an der Wusterwitzer Schleuse: Ein in Brand geratener Baucontainer sorgte am Dienstagmorgen für Aufregung am Nordufer des Elbe-Havel-Kanals. Feuerwehren aus Kirchmöser und Wusterwitz mussten zu Löscharbeiten ausrücken.

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Schwarze Rauchwolken ziehen über das Gelände der Wusterwitzer Schleuse.

Quelle: Meetingpoint

Wusterwitz. Der Brand eines Baucontainers sorgte am Dienstagvormittag für Aufregung am Elbe-Havel-Kanal. Schwarze Rauchwolken zogen über die Wusterwitzer Schleuse. Feuerwehren aus Kirchmöser und Wusterwitz mussten zu Löscharbeiten auf die Nordseite des Schleusengeländes ausrücken. Arbeiter kamen gegen 8 Uhr auf die Baustelle und schalteten den Strom ihres Baucontainers ein. Auch Kühlschrank und Heizung wurden nach Angaben der Polizei nach dem langen Wochenende wieder in Betrieb genommen. Etwa zehn Minuten später bemerkten die Arbeiter, dass ihr Container in Flammen stand.

Zwar konnte das Feuer mit einigem Aufwand gelöscht werden, doch die persönlichen Sachen der Arbeiter wie Taschen, Kleidung und andere Gegenstände verbrannten. Zu den Ursachen des Feuers und den angerichteten Schaden gibt es noch keine Angaben. Wie Polizei Polizeisprecher Oliver Bergholz mitteilte, sei jedoch ein technischer Defekt wahrscheinlich. Die Arbeiter der betroffenen Baufirma haben den Auftrag eine Fußgängerbrücke über die alte Schleusenkammer zu erneuern. Wie Matthias Schulze von der Genthiner Außenstelle des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brandenburg der MAZ mitteilte, war der Schiffsverkehr auf dem Elbe-Havel-Kanal wegen des Vorfalls nicht beeinträchtigt.

Die Wusterwitzer Schleuse ist seit Jahren eine Großbaustelle. Der Zeitplan für den Bau einer neuen Schleusenkammer ist wegen Mängel in der Ausführung völlig aus den Fugen geraten. Im Rahmen des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nummer 17 wird bei Wusterwitz neben der bestehenden über 80 Jahre alten Schleuse seit 2008 an einer neuen Südschleuse mit einer nutzbaren Kammerlänge von 190 Metern gebaut. Die Massivbauschleuse wurde erstmals ohne Dehnfugen ausgeführt. Doch dem Beton fehlt es an der Oberfläche an Festigkeit. Es kam zu zahlreichen Fehlstellen, die Gegenstand einer langwierigen gutachterlichen Tätigkeit sind. Ein Termin für die Freigabe der rund 60 Millionen Euro teuren Südschleuse ist nach wie vor unklar. Eigentlich sollte das Bauwerk 2012 für den Verkehr freigegeben werden.

Von Frank Bürstenbinder

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