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ZF sucht dank Porsche 200 neue Mitarbeiter

Brandenburg an der Havel ZF sucht dank Porsche 200 neue Mitarbeiter

Porsche macht’s möglich: Die Nachfrage des Sportwagenherstellers nach Getrieben ist so groß, dass das ZF-Werk in Brandenburg an der Havel mit seinen rund 1250 Beschäftigten im ersten Halbjahr 2017 noch einmal rund 200 Mitarbeiter einstellen will. Zwar befristet, aber doch mit der Aussicht, dass daraus mehr werden kann.

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Fertigung im Werk.
 

Quelle: MAZ

Brandenburg/H.  Die Nachfrage des Sportwagenherstellers Porsche nach den Getrieben aus Brandenburg ist in diesem und dem nächsten Jahr so groß, dass das ZF-Werk in Brandenburg/Havel mit seinen rund 1250 Beschäftigten im ersten Halbjahr 2017 noch einmal rund 200 Mitarbeiter zusätzlich einstellen will. Zwar befristet, aber doch mit der Aussicht, dass daraus mehr werden kann.

Frank Martin, Standortchef in der Caasmannstraße und Geschäftsführer der ZF Brandenburg GmbH, spricht von einer „erfreulichen Entwicklung“. Der in diesem Jahr gestartete Serienanlauf des Doppelkupplungsgetriebes für den Porsche Panamera ist erfolgreich. Das neue Modell mit dem Brandenburger Getriebe stößt bei den Verbrauchern auf gute Resonanz. Ähnliches gilt offenbar für den Porsche Boxster, der im ehemaligen Karmann-Werk in Osnabrück produziert wird.

Für das ZF-Getriebewerk ist damit eine erhöhte Nachfrage verbunden, das Brandenburger Unternehmen muss höhere Stückzahlen produzieren. Frank Martin rechnet mit einer deutlichen Steigerung der Getriebeproduktion für Porsche im nächsten Jahr.

Zwar hat der Betrieb bereits in der jüngeren Vergangenheit rund 90 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt. Doch damit allein wird Porsches Nachfrage nach den anspruchsvollen Doppelkupplungsgetrieben nicht zu decken sein. Martin: „Wir benötigen zusätzliches Personal und neue Schichtmodelle.“

Gebraucht werden in erster Linie gewerbliche Mitarbeiter für die Fertigung und Montage. „200 zusätzliche Beschäftigte können es werden“, sagt der Geschäftsführer. Damit würde das Brandenburger Werk bei rund 1500 Beschäftigten liegen.

Wie viele Arbeitsverhältnisse am Ende dauerhaft sein werden, hängt nach seinen Worten von der Auftragslage im Jahr 2018 ab. In dem Jahr soll ein weiterer Serienanlauf für Porsche gestartet werden.

Das Unternehmen verhandelt mit dem Betriebsrat über Details, besonders in Bezug auf die geplanten 21 Schichten. Denn in einigen Bereich soll an allen sieben Wochentagen rund um die Uhr gearbeitet werden.

Die Brandenburger Getriebebauer werden im ersten Halbjahr auch auf Vorrat produzieren müssen. Denn im nächsten Sommer wird das Montageband auf den neuen Bedarf umgerüstet, so dass dort sechs Wochen lang nicht produziert werden kann.

Am 16. Juni dieses Jahres hatte die Produktion des 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe im Getriebewerk in der Caasmannstraße offiziell begonnen. Vier Jahre Entwicklungszeit waren vorausgegangen. Das neue Getriebe ist ein Gemeinschaftsarbeit von ZF und Porsche und geeignet für Standard- und Allradantriebe.

Von Jürgen Lauterbach

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