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Zank um die neue Skaterhalle geht weiter

Brandenburg an der Havel Zank um die neue Skaterhalle geht weiter

Seit zehn Jahren kämpfen die Mitglieder des Rollsportklubs in Brandenburg an der Havel für ihre Skaterhalle. Nachdem 2015 und 2016 bereits 250.000 EUR aus dem Haushalt bereitgestellt waren, wird es nun ein paar Nummern kleiner. Die Stadt gibt 60.000 Euro zu einem privaten Projekt dazu – allerdings ohne Absprache mit den Fraktionen, kritisiert die SPD.

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Quelle: Jan Penkawa

Brandenburg/H. Nur sechs Tage vor der nächsten Sitzung des Hauptausschusses hat Bürgermeister Steffen Scheller (CDU) eine Beschlussvorlage für das Gremium öffentlich präsentiert, mit der das Errichten der Skaterhalle unterstützt werden soll. „Aufgrund unserer guten Haushaltspolitik verfügen wir über die Möglichkeiten, das Anliegen des Rollklub e.V. zu unterstützen und das stadtweite Jugendprojekt einer Skaterhalle zu errichten. Dafür können wir 60.000 Euro bereitstellen. Neben den Rampen und Anlagen sind damit auch noch Mittel für die Ausstattung der Halle mit Beleuchtung, Raumabtrennung, Kleinmöbel, etc. vorhanden“, sagt Scheller. „Unser bisher schon vielfältiges Angebot an Jugendeinrichtungen wird durch die Skaterhalle mit mehr als 800 Quadratmetern deutlich weiter entwickelt.“

Auf Kritik stößt dieses Vorgehen bei der SPD: „Am Montag im Hauptausschuss wird die Verwaltung den Weg freimachen für eine Skaterhalle. Endlich. Nachdem die Verwaltung über Jahre das Thema blockiert hat, wird mit einer Pressekonferenz der Erfolg gefeiert. Ein Schelm, wer den anstehenden OB-Wahlgang als Motiv vermutet“, stichelt Fraktionschefin Britta Kornmesser.

„Jetzt muss es sehr schnell gehen. Eine Befassung in den Ausschüssen gab es nicht, die Vorlage wird am Montag einfach auf den Tischen liegen. Ausschussbefassung? Diskussionen? Ideen und Anregungen aus den Gremien? Fehlanzeige. Herr Scheller macht da weiter, wo Frau Tiemann aufgehört hat. Politik nach Gutsherrenart und Wahlkampf aus dem Stadtsäckel.“ Dass nach zehn Jahren die Halle überhaupt komme, sei den unermüdlich kämpfenden Jugendlichen zu verdanken.

Von André Wirsing

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